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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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staufen, dem Gegenkönige Otto zufielen; so begab sich imNovember 1208 zu Worms auch Burggraf Conrad anOtto's Hof, ihn: Huldigung darzubringen und von ihm dieBestrafung des Königsmördcrs zu fordern'.

Nach dieser Aussöhnung der um das Reich kämpfen-den Partheien konnte der Burggraf sich auch nicht weigern,dem Könige Otto auf dem Römerzuge zu folgen, welchendieser in den Jahren 1209 bis 1211 vollführte. Währendsein Bruder Friedrich daheim blieb und Wohl die gemein-schaftlichen Besitzungen verwaltete, sieht man daher denBurggrafen Conrad III. noch im August 1210 zu Florenzmit dem jetzt zum Kaiser gekrönten Reichsoberhaupte imRathe sitzen, so wie vor demselben auf seine Lehne bezüg-liche Handlungen vollziehen^.

Gleichwohl ergriff Burggraf Conrad III. alsbald wie-der die Parthei der Hohenstaufen, da sich zur Herstel-lung ihrer Herrschaft in Deutschland von Neuem Aussichteröffnete. Schon im Jahre 1211, als mehrere Fürsten,damals noch vergeblich, für die Erhebung des jungen Kö-nigs Friedrich von Sicilien auf den Thron der RömischenKönige sich verbanden, bildete Nürnberg den Sammelplatzder VerschworenenKaum war aber König Friedrich inder Folge wirklich nach Deutschland gekommen; als auchdas burggräfliche Brüderpaar sich seinem Dienste verband.

Darin harrte der Burggras Conrad auch über 20Jahre hindurch treu aus, indem er den König, nicht nur in

1) s. LsrI. A. a. 0. 8. 84, Note 34.

2) Das. 8. 85.

3) LNron. 8. ?etri b. klsnoken 8orixt. III, 233.