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lung seiner Geschichte; während für die spätere Zeit denBearbeitungen der Geschichte der Mark Brandenburg unddes Preußischen Staates zwar das Nothwendigste, aber auchnicht Genügendes entnommen werden kann. Ein solcherMangel ist um so auffälliger, als die Kurfürsten von Bran-denburg und die Könige von Preußen, in erleuchteter Wür-digung des hohen Werthes ihrer Geschichte, seit Jahrhun-derten ihren Hof mit Staats- und Haus-Historiographenausgestattet haben, und unter ihrem Schutze in ihren Lan-den die Geschichtsforschung zu einer Entwickelung gediehenist, wornach es selbst gewöhnlichen rittermäßigen Adelsge-schlechtern an umfangsreichen, trefflichen Bearbeitungen ihrerFamiliengeschichte längst nicht mehr fehlt.
Ein Anderes ist aber die Frage, ob ich mir den Be-ruf zueignen durfte zu einem Versuche, diese Lücke aus-zufüllen. Ich kann diese Frage, wenigstens rücksichtlich derältern Geschichte unseres Königshauses, nicht dreist bejahen.Gern würde ich vielmehr diesen Theil meines Unternehmensvon den sachverständigen Händen haben ausführen lassen,denen die umfassende Quellensammlung der Nonumsntukernng., mit manchen dahin gehörigen wcrthvolleu Spccial-Untersuchungcn, zu verdanken ist —- dem Freiherrn vonStillfried, Grafen von Alcantara, und dem königlichenHausarchivar Dr. Märcker. Gewiß hätte diesen Män-nern noch reicheres Material, als mir, zu Gebote gestanden.Indessen das von ihnen Gewünschte, nachdem es längere Zeitvergeblich erbeten und abgewartet worden ist, durch eigneKräfte bestens zu ersetzen, wird bei dem schnellen Ablaufder kurzen Lebenszeit zuletzt zur Pflicht. Vielleicht wirdauch eben die Wahrnehmung von Mängeln und Lücken, diemeiner Arbeit gewiß nicht fremd sind, in der wirksamstenWeise dazu auffordern, den Ersatz derselben durch eine bes-sere Darstellung herbeizuführen.