Druckschrift 
[Text] (1875)
Entstehung
Seite
LXIV
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Lief. Ii.

CXV.

1) Die Herren von Pera Im

Land von Märchern(Prerau).

Ctibor Towacowsky von Cim-burg trat 1470 das Pfandrecht aufPrerau an Albrecht Kostka vonPostupitz und dieser 1475 an Wil-helm von Pernstein ab.

Cod. Pernstein. 88 folg.

4) Her von WeisbreachHer zuo Kobelstorff InKernten.

Siebm. IV, 15.

Weiss, Kärnthens Adel (Wien1869) S. 158 folg.

2) Die Appel Vitztum sindoch Heren(Vitzthum v. Apolda).

Conc. B. 198 b.

Wem. C. I, 232 b.

Siebm. I, 164.

5) Herren von Wlassim(Wlaschinie).

Das Wappen der MährischenHerren Jankowsker von Wlassimoder Wlaschinie beschreibt ZedierUniv.-Lex. Bd. 57. S. 2043 „ZweiKaphänenhälse im Schilde".

Der 2te Erzbischof von Pragstammte aus diesem Hause und halfdasselbe in den Herrenstand Böh-mens befördern. Palacky IIb, 23.

3) Heren von Klussa vomStein.

(Wrabski?)

6) Her von Werdemburg.Wartenberg aus dem Ge-schlecht der Markwarticen, vgl.Palacky, Gesch. v. Böhmen IIb,S. 125., dessen Wappen S. 11.Anm. 11. angegeben ist, zeigt aberWaldstein'sche Spaltung des Schil-des von Gold und Schwarz!!!

Wahrscheinlich ist Verden-berg, Werdenburg zu Namiest-Grafeneck in Oestr. gemeint. Vgl.Zedier Univ.-Lex. Bd. 55. p. 262.Gauhe I, 1949.

Lief. 12. CXXXIII.

Rattschlag der Schwerthalben.

Item Es wirt kain schwert zuo gelaussen, Es sig zum minsten 111 oder fier finger brait vnd nemlichfornen an dem spitz, och so brait stumpf abgebrochen daz es daran nit schnyde oder stech, Item die selbenschwert sol och ain yegklicher mit dem Kleinet (Helmkleinod) an taillung tragen lassen zuo besechen (besehen),So wirt denn geordnet welle (welche) man zuo lasen (zulassen) welle oder nit

Item es sol och Kainer kain turnerschwert füren denn daz jm zu gelassen wirtItem es sol och Kainer kain sechen füren, fertekt oder olfenbar

Item es sol Kainer Eissen oder stachel Im (in?) seinen Zorn Zügel Settel streit-veldern BlattenHuben oder klainot machen daz es schneid oder stech vnd er gefärlich bruch

Item es sol och Kainer kain Wauffen änderst dann daz zuogelassen turnerschwert nit füren, Es soloch Kaincr kain stächlin stirn weder haimlich noch offenlichen füren

Item es sol och kain Knecht so Inn die Schranken gehört kain waufen füren

Item es sol och Kainer sin schwert anders gebruchen denn jm nach turner (Nachturnier), Item soder turner (das Turnier) zergat (angeht) vnd man uff blauset mag ain jeder sin schwert ziechen vnd gegenseines turners genos (ankämpfen) Im sin Klainot zerhowen, verstichen (versuchen?) mit dem er sich vermag,vnd daz selb gen niemand — so er blos ist — weder stechen oder howen (hauen).

Ein solches Turnier mit stumpfen Waffen „um das Helmkleinot zu kämpfen" sehen wir unter obigenGesetzen von Grünenberg abgebildet.

I.XIV

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