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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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ebenso von ihnen Heinrich Vrnnke in Stendal nnd ein gewisser Klin-kow noch jeder 30 Scheffel n. s. w.') Aus Poritz ward am 7. Aprill413 von dein Stendaler Bürger Hans Kastel dem h. Geistklosterzu Stendal ein halber Wispel Pachte geschenkt nnd vor dem 10. Sep-tember 1423 von Albrccht v. Bnste dem Domkapitel daselbst 1 Wis-pel Renten verkauft.^ Am 10. September d. I. verlieh hier Mark-graf Johann den Marcus Deqnedc, dem er 8 Mark Stend. schuldigwar, 18 Sch. Pachte und am l3. September 1430 den obigen Brü-dern v. Jeetze das Gehölz zn Poritz.2) Das Dorf selbst verkaufteer an Bertke, Johanns v. Alvenslcben Wittwe, 25. Januar 1431 für350 Mark/) diese vererbte es an ihre Tochter Hedwig, Gemahlin desHans v. Beltheim, die es wieder für 350 Mark 1440 an Berndv. d. Schulenburg überließe) Schon am 15. Mai 1442 ging esaber an die Bürger Clans Schadewacht, Jaspar und Drcwes Bnch-holtz in Stendal über.") Von den letzteren erkaufte es Friedrich v.Jeetze (17) mit seinen Söhnen und Vettern am 28. August 1475.')Darnach wurden die v. Jeetze 1479 bis 1701 beständig mit ganz Poritzbelehnt.

Zwei Rittergüter befanden sich in diesem Dorfe. Von diesenvererbte das Gut, das 1608 David v. Jeetze inne hatte, in der Po-litzer Linie bis auf die Gencralin v. Jeetze, geb. v. Lattorff (f 1791),die es an die Erbtochter der Hohenwulscher Linie, Sophie, vermähltev. Lcvctzow (j- 1817) verkaufte, deren Erben es an Bauern veräußerthaben. Viel früher ging das andere Gut für die Familie verloren.Schon Joachim Erich v. Jeetze (99) verkaufte vor 1608 seinen Hofan Jobst von Nintorff, von dessen Familie er ans die v. Borstel,dann auf die v. Kovcn überging. Nachher fiel es in die Hände derBauern. An der Kirchmauer befindet sich die Gedenktafel des General-lientenants v. Jeetze. (Nr. 212.)

') Fidicin Landbuch S. 218. Der Krug gab 2 Pfand Pfeffer; ein Bürger,Arnd Portz, besaß dort 2 Hose mit dem Gericht nnd 3'/s Stücken, hatte aber Bauernmit 2 Stücken belehnt n. s. w.

2) Riedel I., V., 175. 180. 214.

°) Idick. I., VI., 4VV, 482.

->) Riedel I., XVII. S. 114. Sic hat aber schon vorher hier Besitz gehabt, dennschon vor dem 31. Dcccmber 142? veräußert sie dort für 40 Mark 4 Wispel Pachtean die St. Gcrtrandkapcllc in Gardclegen.

") Dieser verpfändet schon 2V. Mai d. I. dein Domherrn Heinrich Sc »Nien-dorfs zn Tangermündc 6 Mark in Poritz für 204 rheinische Gulden.

") Wohlbrück Alvenslcben Anhang I. S. S.z Riedel I.,V., 405 sf., VI., 11L. 240.

') Riedel, I., XV., 354.