^ic Familie von Jeetze hat ohne Zweifel ihren Namen vondem altmärkischen, zwischen Calle und Arendsee gelegnen Dorfe gleichenNamens empfangen. Wie dieses ursprünglich Geditz hieß, ') (s, u,)so schrieben sich auch die Ahnen des Geschlechts 1Z79 bis 1379v. Jediz, Jeditz, Jedicz, auch Geditz. Im Jahre 1344 erscheint zuerstdie Abkürzung Goltz, 1349 Aeze, seit dem Ende des vierzehnten Jahr-hunderts aber beständig die zusammengezogene Form Jecze, Jetceund Jetze.
Das Wappen der v, Jeetze ist seit den ältesten Zeitenwesentlich immer unverändert geblieben: im Schilde ein Ranbvogclfnßund auf dem Helme drei Fahnen, Daö Charakteristische des Raub-vogelfußcs: der kurze Lauf, die kräftigen Fänge und der befiederteUnterschenkel tritt stets deutlich hervor. Er erscheint im Gelenkeeingebogen, so daß der obere dicke und gefiederte Theil links, deruntere Theil mit den Fängen rechts gekehrt und aufwärts gebogenistU) Die Farbe dieses Wappenbildcs ist immer roth und das Feldsilbern. Ans dem Helme sind von jeher, soweit die ältesten Siegeleine Helmzier zeigen, drei Fahnen geführt worden — aufrechtstehende Stangen mit flatternden Fähnlein, in deren Stellung undFarbe später freilich mancherlei willkührliche Abweichungen vorkommen.Auf den ältesten Siegeln erscheint der Helm noch ungekrönt und ohneWillst/) die Fähnlein sind alle links gekehrt und mit oben auslaufenden,
>) Der Fluß Jeezc bei Salzwcdcl, von dem man ebenfalls den Namen hergeleitethat, (s, u,) heißt noch 1341 in Urkunden GySne, Gisncoder Gcsina, (Riedelvoä, ilipl, I. V, 318 ff)
") Die Stellung des Wappenbildcs ist demnach, so oft muh davon auf Siegelnder späteren Zeit abgewichen wurde, rechts gekehrt, und wenn auf einigen derältesten bekannten Siegel die Klane auch sast wie von oben nach nnten gestürzt erscheint,so sind doch die Fänge rechts gekehrt. Die Darstellung im Siebmachcr'schcn Wappcn-buchc (Th. III, Tafel 140 Nr, 4) ist dem Schilde nach richtig.
U So bei Sicbmachcr, Im 17ten und 18ten Jahrhundert war der Helm meistgekrönt,
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