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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
Entstehung
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Büstr, die bis etwa 1815 den Erben der v. Jectze, der Familiev. Levctzow, gehörten, dann aber an Bauern veräußert sind.')

8. Döllnitz. Döllnitz, ursprünglich Dolnytze, eine Achtelineilewestlich von Bisinark, gehörte bis 1186 der Havelbergschcn Kirche unddann dem Bischof von Halberstadt,ES hatte 1375 27 Hufen,von welchen 2'/0 dein Pfarrer zustanden. Der Schulze hatte 3 Stückevon den v. Bnste zu Lehen, wofür er das Lehnpferd stellte; diev. Büste besaßen das höchste Gericht wie den Wagendienst.H Nach demTode Albrechts v. Bnste (s, o. 7) verlieh Markgraf Johann 11. Mai1427 den Brüdern Vicke, Jan und Friedrich v. Jeetzc Döllnitz mitallem Zubehör, soweit dies Albrecht v. Bnste besessen, für 360 rhei-nische Gulden und 100 Stend. Mark.') Vom 13. September 1430bis 1701 wurden die v. Jeetze beständig mit ganz Döllnitz belehnt.Einzelne Familicnglieder haben auch daselbst gewohnt, obwohl dortkein Rittergut war. Seit der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts ge-hörte der Hohenwulscher Linie und bis etwa 1815 den Erbenderselben, der Familie von Levctzow, seitdem aber einein Kaufmann(Knigge) in Bismarck.

9. Po ritz. Poritz, ursprünglich Porcze und Porditz, liegt eineVicrtclnicile westlich von Bismark,") und wird schon 1341 und 1345 beieiner Grenzbestimmung erwähnt, (s. o. 7.) Am 5, Juni 1358 verkaufteder Knappe Dietrich v. Voltitz in Wartenberg an die BürgerSchartan in Stendal 1 Wispel Hartkorn in Porditzeck) 1375 hattecS nur 16 Hnfen, von denen eine dem Pfarrer zustand. JohannesBnst baute 3 Hufen für sich, von den übrigen hatten die von v. Bnste0 Stücke von dem Markgrafen mit dein höchsten Gericht und Wagen-dienst, der Schulze auch zwei Stücke von den v, Bnste zu Lehen;

') Diese Bauern wachen so eifersüchtig über diesen endlich erreichten Besitz, daß sie selbstdie Grabsteine der von Zeetze mit Rasen bedeckt haben. Büste war früher wegen sei-nes schönen Glockengeläutes berühmt. In neuerer Zeit ist aber die älteste seiner vierGlocken mit den vierzehn Schellen im Chor umgegossen, auch sind die lebensgroßenFiguren, die einst neben dem Tansstcin standen, seit der Restauration der Kirche entfernt.0 Riedel I III,, S. 88.

") Fidicin Landbnch S. Lt8. Auch Hans Bismark hatte drei Hose, undGherke Dsscmor '/z Stück von den v, Bnste, Lipmann 1 Stück,

0 Riedel I,, VI., 475. 432. Doch sollen die v. Zeetze und ihre Erben dieEinwohner des Dorfs in keinerlei Weise beschweren, keine neue Last ihnen auflegen,nnd sie bei allen alten Gewohnheiten nnd Gerechtigkeiten bleiben lassen,

P Es hat der ausgestorbenen attmärkischcn Familie der Porcze den Namen gegeben.«) Riedel I., V,, 105.