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Pachten, Zinsen, Wassern, Wiesen, Weiden n. s. w., während den v, Al-vensleben nur ein Drittel der Gerechtigkeiten zukommt,') In derselbenAusdehnung wurden die v, Jeetze auch 1516, 1586 u- s. w. bis we-nigstens 1701 mit Jeetze belehnt. Selbst das v, AlvenslebenscheAfterlehn in Jeetze (s, die fünfte Generation) war, eine kurze Unterbrechungausgenommen, bis 1709 in v. Jeetze'scher Hand.^) Es befanden sichin diesem Orte zwei größere Güter, die zwar 1616 auf Wiederkaufin den Besitz Otto's und Adams don Bertckow übergingen, aber theilö1645, theils 1695 von diesen und ihren Erben wieder eingelöst wurden,worauf beide, zuletzt zu einem Gute vereinigt, bis 1808 Eigenthumder Familie v. Jeetze blieben. Der letzte Besitzer, der Lieutenant a.D. Henning Christian Wilhelm Gottlob (264) veräußerte Jeetze 1.Dezember 1803 an den Rittmeister v. Scheiter für 52000 Thaler"),welcher sofort alle Prästationcn, in Pachten Dienstgeldern und Dienstenbestehend, an die einzelnen Censitcn verkaufte.') Dennochbrach 1806 derConcnrs über sämmtlichen Besitz des v. Scheiter ans, in welchem,als auch Jeetze zum Berkauf gestellt ward, die Hauptgläubiger desselben1808 das Gut für 1I,000Thlr. erstanden. Diese erklärten sogleich die mitdem Censiten abgeschlossenen Verträge für ungültig und bewogen dadurchdie Bauern des Orts, 1812 das Gut für 12000 Thaler Gold an sichzu bringen. Die Folge davon war, daß das ganze Gut vollständigdismembrirt wurde.") In der Kirche befindet sich das GrabdenkmalChristian Otto's v. I. (182).
2. Sanne. Sanne, früher Sanneme und Zannen, etwa eineMeile südwestlich von Arendsec, gehörte schon 1298 zum Theil demHeinrich v. Jeetze (Nr. 2), theilweise 1324 den v. Walstawe.°) 1375
') Wohlbrück Alvenslcbcn II,, 81; Gcrkcn äiplom. I., 679.
2) Damals wurde die Familie Conring von den v. Alvcnslcben damit belehnt.") Die Erwägung, daß nur sein Sohn das Gut erben würde, und dieser nur denelften Theil des im Lehnbnchc angenommenen Wcrthes seiner Schwester heranszu-zahlcn verpflichtet sei, bcwog ihn, zumal sonst keine Lehnsvcttcrn vorhanden waren, dasGnt zu verkaufen, um beiden Kindern gleiche Erbschaft zu hinterlassen.
Der Kaufpreis wurde dabei ans 3 "/<> festgesetzt und der Schesfcl Roggen zu ei-nem Thalcr berechnet.
Nach einer im Jahre 18t3 abgefaßten Nachricht im Kirchenbuchs zu Zeetze,") Riedel I,, V,, 312. Bodo v. Walstawe verkauft 23. Octobcr 1321 an denRath der Altstadt Salzwedcl 1'/.. Wispel Roggenpacht ans dem Hofe Henncn's inSanncmc,