Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
229
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durch abermalige Theilnng noch mehr in Ohnmacht versanken,übten auch ihren Einfluß auf die hier angesessenen Winter-felde anö, wir hören daher in nächster Zeit nichts von ihnen,K 3. Henning, der als der dritte Besitzer vonWittershagen bezeichnet wird, war wahrscheinlich ein SohnDetlos'ö und seine Gattin war Anna von Stogenthinaus Zarrcuthin, einem Geschlcchte angehörig, welches nochheute in der Gegend von Stolpe angesessen ist. Wir müssenihn in das Jahr 1499 versetzen, und von ihm annehmen, daßer schon den Neichthnm und das Ansehen seines Hauses vor»bereitete, welches uns schon in der nächsten Generation ent-gegen tritt, sich daher wenig bctheiligte bei dem wüsten Treibenseiner Zeit. Der Geist der Auflehnung, den das schwache Re-giment König Wenzel's in Deutschland hervorrief, hatte sichauch über Pommern verbreitet, und Wartislav VII., dernunmehrige Landesherr, der tief in Schulden steckte und selbstfreche Gewaltthat nicht scheute, war nicht im Stande, derFehdelust dcö Adels Einhalt zu thuu. Der Orden, dem bereitsdas Land Schiefelbein mit den angrenzenden Districten zuThcil geworden war, schloß mit Wartislav und seinem Bru-der Bogislav VIII. ein Schutz- und Trutzbündniß gegen dieheidnischen Litthaner 1389 unter Bürgschaft ihrer Städte undVasallen, das jedoch bald durch die Treulosigkeit des Herzogsvon Stolpe aufgelöst wurde. Treuer meinten es die StcttinerHerzöge, die gegen Entgelt? zu zehnjährigem Kriegsdienste eineHülfe von IVO vollgcrüsteten Rittern und Knechten, mit 199Schützen, mit Panzern, Eiseuhauben und Armbrüsten versehen,nebst 400 Pferden zusagten <s). Nach dem Tode Wartis-lav's VII. 1393 auf einer Pilgerfahrt in'ö gelobte Land undnach Barnim V. 1493 — 1494 erfolgten Tode, war Bo-gislav VIII., da des ersteren Sohn Erich ans den Thronder drei nordischen Königreiche berufen war, Alleinhcrr inPommern, Der Friede nach Außen war wieder hergestellt,