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1 (1858)
Entstehung
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doch nur das platte Land, und auch dieses war zum Theil noch vondem feindlichen Mecklenburg besetzt, als auch dieses sich unterm2. Februar 1350 mit Ludwig aussöhnte. Unterm Ii. Februar1330 erfolgte durch ein Schiedsgericht zu Bauzen die Unächt-erklärung Waldcmar's, welche Carl IV. durch besondereSchreiben den hauptsächlichsten Städten anzeigte und zwarhauptsächlich an die Stadt Prenzlau; an die Schauwachteninsgemein zu Prcnzlau, d. h. an die zur Vertheidiguug derStadt mit ihr verbundenen Mannen der Umgegend, und andie Gewandschneidcr und Tuchmacher daselbst in drei verschie-denen Briefen; trotzdem hielten die Städte der Ukermark un-ablässig zur Parthei der Askanicr bis zur völligen Aussöhnungim Jahre 1355, wobei sie vielfache Privilegien, die sie inder Zeit der Noth erworben hätten, durch Markgraf Ludwigsich bestätigen ließen. Freilich war es eine Zeit der Noth,denn zu den nothwendigcn Folgen verheerender Kriegszügekamen noch die plündernden Ausfälle der Askanischen Besatzungaus Preuzlan, die sich weithin über das ganze Land erstreckten;dann zog 1349 und 1350 der schwarze Tod, eine pestartigeKrankheit, durch das Land, in dessen Nachzuge sich eine derheftigsten Judenverfolgungen, welche die Geschichte kennt, ein-stellte. —

Barnim blieb nun fortan in Frieden mit der Mark biszu seinem den 24. August 1308 erfolgten Tode, somit bliebauch die Ukermark in Ruhe, da Pommern sich noch immer imungestörten Pfandbcsitz eines großen Theils derselben befand.Seine drei Söhne dagegen vereinigten sich mit Carl IV.,um das Lützelburger Hans in wenig Jahren ganz aus dermit vielem Blute und noch mehr Noth und Elend behauptetenMarl zu drängen. 1373 trat die Mark, somit auch die Uker-mark an Carl IV. und seine Söhne über. DaS Pfandcigcn-thums-Verhältniß zu den Pommerschen Herzögen wurde jedochdadurch nicht geändert, eher noch bekräftigt, und dauert dasselbe