IN der Grafschaft Gutzkow kennen gelernt haben. Bei derFundativn eines AltarS im Kloster Himmelpfort bei Zehdcnik1358 durch Herzog Johann von Mecklenburg finden wir alsZeuge einen Ritter Lippold Vehr und einen KnappenH en nrich Vehr (4), beide dem berühmten Pommerschen Ge-schecht der Behre ungehörig. Den 18. December 1319 stellteMarkgraf Ludwig zu Stettin dem Ritter Ludwig vonBertikow einen Schuldbrief über 15 Mark BrandenbnrgischSilber für ein ihm wohlwollend abgetretenes Pferd ans. ZurEntschädigung wies er diejenigen, welche den Dienst des Lehn-pferdcs im Dorfe Hetzdorff (Hetzdorp in der Nkermark) gekausthatten, so lange an denRitter Bcrtikow und seine Erben, bisdiesem die ganze Summe bezahlt sein würde (sX
In zwei den 21. May 1352 in der Nkermark ausgestell-ten Urkunden geloben außer Rudolf und Wilken von derDolle, den beiden einzigen Ukermärkischen Rittern, acht pom-merschc Edle, darunter auch ein Christian Heidebrake,den ehrbaren Knechten Dietrich von Bern, askanischenHauptmann zu Prenzlau, HanS Haken, Erhard Haken,und Henning Schwechtin einmal 59 dann 39 MarkBraudcuburgisch Silbers zu bezahle» («).
Beispiele sollen aber nichts beweisen, gehen wir daher andas allgemeine Thatsächliche. Herzog Barnim IN., der inseinem laugen viel bewegten Leben nur die Macht und denVortheil seines eigenen Geschlechtes im Auge hatte, der durchGewaltthätigkeit gegen seine Unterthaucu, deren erworbene Rechteer nicht achtete, der durch alle Mittel frühere Veräußerungenwieder an sich zu bringen suchte, diese zu offenem Aufruhrreizte, der seine Vettern oft zu übervortheilen, nie aber dieEinheit des Stammes zu fördern gesucht, hat jedoch stetsden Frieden mit der Mark als wesentliche Bedingung derRuhe Pommerns betrachtet. Herzog Bogislav V. dagegensein Vetter stand sittlich bedeutend höher, und hat sich daher