Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
200
Einzelbild herunterladen
 

— 200 —

falls um die Lehnprofcssion nach, und baten die Mecklenburg-schen auszuschließen. Auch sie producirteu einen Stammbaumund erwiesen dadurch ihr näheres Recht. Hannö Adolferhielt auch 1717 einen 'Lehnsschein. Dieser Streit würdenoch lange fortgewährt haben, wenn nicht König FriedrichWilhelm I. dahin eingeschritten wäre, daß er den 18. Ok-tober 1723 Steinmoker und Zubehör für ein eröffnetes Lehnerklärte und es seinem General George Levin v o n Win-terfeld schenkte, der sich dann unterm 4. Oktober 1724 mitHanns von Winterfeld dahin verglich: daß er ihm 1000Thaler für die gänzliche Abtretung seiner Rechte an beidenGütern auszahlte. HansenS Bruder consentirte im Jahre1725. Steinmoker wurde vom General mittelst ContractS vom28. Januar 1725 für 14,000 Thaler an Adolph Heinrichvon Winter feld aus Dalmin überlassen.

Hanns Joachim war verheirathet mit Katarina(Maria) Sophia von der Osten, einer Tochter desFriedrich von der Osten auf Lüscwitz und der AnnaMaria von Lüskvw aus dem Hanse Blesewitz. Nachihres Mannes Tode heirathete sie 1718 den Kapitain JacobFriedrich von Lüschow auf Padderow. 1709 den 7. Maibrachte sie Kagenow für ihre Forderungen an sich, überließ esjedoch an den Rittmeister Bernd Ludwig von Nctzowgegen eine gewisse Abstandssumme. Die Meklenburg'schenWinterselde traten gleichfalls ihre Ansprüche an deavon Netzow ab, laut Coutract vom 3. April 1708. Dieservon Netzow soll eine Tochter erster Ehe des HannSJoachim zur Frau gehabt haben. Nach anderen Nachrichtenheißt es: Bernd Ludwig von Netzow hat eine Tochterder Katarina Sophia von Osten gehabt, die sich nach-her wieder verheirathet. Vielleicht bezieht sich dies ans HannöJoachim, der zwei Frauen, die eine Katarina, die an-dere Maria von Osten, gehabt haben mag. Zur Reluierung