Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
41
Einzelbild herunterladen
 

41

Fast gleichlautend ist der Bericht des Andreas Angel-luö, (s) nur mit dem Unterschiede, daß er sagt, der Kaiserhätte die Winter selbe nebst diesen anderen Familien erst926 geadelt.

Hans Heinrich Klüver berichtet («) bei Gelegenheitdes Krieges Kaiser Heinrich's gegen die Wenden! „Der Kai-ser brachte darauf eine ziemliche Armee aus seinen Erblandcnzusammen und creirte in Gegenwart verschiedener Fürsten fol-gende Edelleute: (nun folgen sämmtliche bereits angeführteNamen), führt auch Quellen an, welche diese Feierlichkeiten be-schreiben und sagt: die Jnsignien solcher Würde waren anratusensis, inirntn o-Uearia oum zialuüaiiioiilo, — es ist aber da-durch nicht mehr bewiesen. Klüver scheint dem Angellnögefolgt zu sein.

Bernhard Lotomuö (?) berichtet mit wenig verän-derten Worten dasselbe und führt als Belag an SagMari»«bist. Lrimsrv. paA. 26.

Zedler im Universallerikon (S) schreibt: Die Winter-felde, eine sehr berühmte adliche, nunmehr thcils freiherrliche,thcils auch gräfliche Familie, welche in des Freiherrn vonAb schätz Bardenlieder unter die alten Ritter der Lygier undQuadcn gestellt worden ist; deren Alterthum erhellet auchdaraus, daß sie unter diejenigen gezählt wird, welche um dasJahr 927 unter Kaiser Heinrich dem Vogler in die Markgekommen, nachdem die Wenden daraus vertrieben.

Gauhe in seinem AdelSlerikon sagt gleichfalls: „Dieseradlichen u. s. w. Familie Alterthum erhellet daraus, daß sieunter diejenigen gezählt wird, die 926 in die Mark gekommen.

Mikraelius (s) erzählt: Die Winterfelde, ein altGeschlecht in beiden Regierungen und der Mark, wo sie schonzu Zeiten Heinrich aiicupis gelebt haben.

Schwarz: (tv) „Die Winterfelde, ein Geschlechtdeutscher Nation, das sich im zehenden Jahrhundert zur Zeit