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schreiben? Glauben schenken darf. Als sein Vor-gänger, Bischof Heinrich, gestorben war, (4. Juni1267) hatte ihn das Kapitel von Utrecht zum Bi-schof gewählt. Es waren unruhige Zeiten; anFehden fehlte es auch in diesen Gegenden nicht;ein thätiger Mann wenigstens mußte der Bischofvon Utrecht sein. Auch war es in dieser Zeit, wogeistliche und weltliche Autorität erschüttert war,mehr noch als sonst nöthig, ein würdiges geistlichesLeben zu führen; und vor allen Dingen mußte, wersein Land in Ordnung halten wollte, sparsam sein, dieBurgen wohl befestigen, für den Unterhalt der Kriegs-kncchte sorgen. Nichts von all dem war BischofJohann. Er liebte es, müßig zu gehen, dein Ver-gnügen zu leben, viel Geld auszugeben. Statt dieBurgen in gutem Vertheidigungsstand zu halten,verpfändete er sie lieber; denn der wohlgefüllteSchatz, den ihm sein Vorgänger hinterlassen, warbald erschöpft. Die Edlen des Landes, die dieslange mit Geduld ertragen, wandten sich an denPabst, baten, ihm einen Nachfolger zu ernennen.Darauf ward, im Jahr 1288, auf einer Synode zuUtrecht, wozu auch Graf Florenz von Holland unddie Edlen des Landes berufen worden, die Erklärunggegeben, daß er sein Aint niedergelegt habe undJohann von Zirk zu seinen? Nachfolger bestimmtsei. Im Jahr 1295 lebte er noch, bezog noch
H Alles nach Holländischen Autoren, die zu ungünstigüber ihn berichten, wie Buchelius bemerkt, zu Beda,Lpiso. llltr-rjectini S. 79.