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Abend ihres Lebens, mit ihm den heiligen Zugmachen.
Wie hatte da Graf Robert von Nassau fehlenkönnen! Unter vielen andern edlen Namen Rhei-nischer Ritter, die uns hier als Kreuzfahrer aufge-zählt werden, ist auch der seinige.
Mit ihm schloß sein Netter, Graf Walram vonNassau, sich dem Zuge an und ließ sich das Kreuzanheften, das Zeichen dieses Zuges, „ohne das manzu der Zeit in ganz Deutschland kaum irgend einenRitter, der männlichen Muth in sich trug, daher-gehen sah"; — Graf Walram, noch jugendlich,zur ersten Kriegsfahrt ausziehend, an der SeiteGraf Robert's, des erprobten Kriegers, und in demguten Kampf gegen die Feinde der ChristenheitRitters Pflicht zu üben und sein Schwert einzu-weihen.
Erst nach einem Jahre, wie der Kaiser festgesetzt,sollte der Zug unternommen werden. Aber früherals die andern Ritter mußten die beiden Grafenvon Nassau von ihren Frauen und von Deutsch-land scheiden. Mehr als einmal war Graf Robertin Krieg und Gefahren und nach Italien ausgezo-gen, aus dem sein Bruder und so mancher seinerGefährten nach ihrer Burg nicht wieder heimkehr-ten; und oft schon mag Gräfin Elysa, betäubtvon Schmerz, unbeweglich da gestanden, und vomobern Erker der Burg ihm nachgeschaut haben, wennsein Hclmbusch und sein Gefolge schon längst ihren
*) Worte Ansberts, S. lg.