als ein ruhmreicher Bannerträger sich voranstel-lend." Die Ritter waren außer sich in Jubelund Zujauchzen; die vollen Thränen rollten ihnenüber die luftgebräunten Wangen.
Des Kaisers Sohn, Herzog Friedrich von Schwa-ben, gedachte des Tages, wo er, an eben dieserStätte, mit dein Schwert der Ritterschaft war um-gürtet worden, und er brannte vor Begierde zuerfüllen, was er damals gelobt hatte, sein SchwertGott und den Heiligen zu weihen. Ungestüm, unge-duldig stand er da: noch vor seinem Vater nahmer das Kreuz.
Auch der Erzbischof von Köln war auf diesemReichstag und versöhnte sich mit dem Kaiser. DerBischof von Utrecht und der Graf von Geldern undso noch viele Andre, die, Feindschaft im Herzen,hieher gekommen waren und die in ihrer Zwietrachtniemand hatte versöhnen können, hier warfen sieallen Groll von sich.
Von Einem Geiste waren Alle erfüllt. Einernach dem andern nahmen die Herzöge und Bischöfe,die Fürsten und Grafen, nahmen alle diese kräftigenund biedern Ritter das Kreuz. Die alten Helden,die mit dem Kaiser schon so viel Gefahren bestan-den, sie wollen nun, wo sie rasten könnten, am
Worte Ansberts, S. 18.
Ansbert! non sine inoltoi'om uderrimis Isclirlmis.Gottfried: cum suinmo tripMio et Uuxlidus, nc pr-rexsuöio lletn ciinctoruw.