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GrafRobcrt von Nassau war dabei zugegen; ersteht unter den Zeugen der Urkunde, die der MainzerKlerus sich ausstellen und mit des Kaisers goldnemSiegel versehen ließ.
Das Jahr darauf, im Mai 1174, ist Graf Ro-bert mit dem Kaiser auf dem Schloß zu Sinzig *).Auf den Wunsch des Abts von Siegburg bestätigtder Kaiser die damals schon wcitausgedehnten Besi-tzungen und Berechtigungen des Klosters. GrafRobert ist unter den Zeugen der Urkunde, die dar-über ausgestellt wird.
Im Jahr 1175 finden wir den Grafen Robertvon Nassau beim Erzbischof Philipp von Köln;er steht unter den Zeugen einer Urkunde, worin dieser
inenta lierm. bist. abgedruckte Urkunde Böhmer, Rege-lten. S. 132.
*) Kremer, Beiträge zur Jülich- und Bergischen Gesch.III. 47. Das Kaiser-Schloß zu Sinzig steht schon langenicht mehr, es ist bis auf die letzte Spur verschwunden;aber die Stelle kennt man noch, wo es gestanden hat;sie heißt noch immer dasSchloß; derWein, der da wächst,heißt »och immer der Schloßwein und gehört zu dem bestenvon jenem seit alten Zeiten gerühmten Sinziger Wein, derschon manchen Kranken und Trübgestimmten gesund undheiter gemacht hat, von dem schon in den Geschichten derKarolinger angeführt wird, daß die Normänner nachihm lüstern waren. Wie schön hatten die alten Kaiserdie Stelle für dies Schloß gewählt! Kaiser FriedrichBarbarossa finden wir oft, von vollbrachten Thaten ruhend,auf neue sinnend, auf seinem Schloß zu Sinzig, wo seinAuge nach dem hohen Siebengebirg schweifen konnte.Vgl. S. 37 und S. 51.