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Beatrix von Paschalis Hl. die Krone aufsetzen. Dochnur ein Theil der Stadt war erobert. Pabst Ale-xander wich Schritt vor Schritt; noch war er imLateran, dann in Frangipani'S Pallast; endlich,im Pilgcrgcwand, verließ er die Stadt und flüch-tete nach Bcncvcnt. Nun war Friedrich Herr vonRom. Doch nicht manchen Tag blieb er es. Plötz-lich waren alle Früchte des Sieges vereitelt. EineSeuche brach in seinem Heere aus, und ihr mußtendie deutschen Ritter erliegen, die so unaufhaltsamin die feindlichen Reihen gestürmt, die kein Schwertder Römer niederstrecken konnte. Am 9. August,an einem hellen, warmen Morgen, fiel plötzlich einstarker Platzregen, dann brannte die Sonne wieder;Alles klagte über Schwäche; es war eine Art vonPest, die in wenigen Tagen Herzog Friedrich vonSchwaben, Herzog Welf den jüngern, viele deutscheBischöfe und Grafen und den größten Theil desHeeres hinraffte. Auch Graf Heinrich von Nas-sau ward ein Opfer dieser Seuche ^); fern vonDeutschland, dort am Ufer der gelben Tiber, sollteer sein Grab finden. Am 14. August starb auchder Erzbischof von Köln; nun verließ der Kaiser mitdem Rest des Heeres die Stadt; die Kranken konntennicht mitgenommen werden. Mitte Dezember warder Kaiser in Pavia, und erklärte die LombardischenStädte in die Acht; zum Zeichen seiner Fehde warfer den Handschuh in die Luft Dort blieb er
*) Muratori, 8cript»res Her. Itsl. loin. III. N. I. psZ. 1Z9.
Mojectn Mi eorain omnilms Zusüto. Lontiu. ^cerliiNor. d. a. (ax. I,eilmits, p. 816).