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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
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Evzbischof Neinold von Köln war durch Toscanavorausgezogen. Unterdessen hatte der Graf vonDiez, Statthalter der Lombardei, die Herzen nochmehr erbittert. Crcmoua, Bergamo, Brcscia, Man-tua, Ferrara schlössen einen Bund; die Mailänderwurden unter dem Jubel der Verbündeten in ihreStadt zurückgeführt. Während hier die LombardenLodi belagerten, hatte Crzbischof Neinold sich Romgenähert, und stand, mit hundertfünfzig Rittern, zuTusculum (Mai 1167). Die Römer rückten gegenihn aus und dachten diese Vorhut des Heeres hierzu vernichten. Christian von Mainz, in größterEile, kam ihm mit etwa tausend Reitern zu Hülfe;auf diese Nachricht wandten sich die Römer gegenihn; der Crzbischof stimmte einen Schlachtgesang an,und seine Schaar, obwohl ermüdet, sprengte geradeauf den Feind; Neinold griff ihn im Rücken an.Die Deutschen thatcn Wunder der Tapferkeit: aufeinen von ihnen kamen mehr als zwanzig Feinde;dennoch trugen sie den Sieg davon und triebendie Römer vor sich her Jahrhunderte lang

Wie Mährchen klingen die Berichte über diese Schlacht»Der Mönch Gottfried von Köln sagt, 42,000 Römer seiengegen die 150 Ritter zuTusculum ausgezogen: 0000 seienunter dem Schwert der Deutschen gefallen, eine noch grö-ßere Zahl durch den Sturm des Angriffs erdrückt, 5000gefangen worden. Aehnliche Angaben finden sich bei an-dern Autoren. Geringere Zahlen finden sich bei AcerbusMorena, der im Heere des Kaisers war; doch auch nachseiner Erzählung sind über 2000 Römer geblieben, über3000 gefangen worden. Vgl. Muratori, a-muli ii'ltulla,