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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
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in Weilburg 'I geschenkt. Aber eben weil erNassau verschenkt hat, haben wir in den späternBesitzern desselben nicht seine Nachkommen zu sehen;und man mußte andre Beweise beibringen, wennman den Bischof.Azecho, in dessen Besitz Nassauin der ersten Hälfte des eilftcn Jahrhunderts sichfindet, zur Familie der Grafen von Nassau rechnenwill.

Andre dagegen lassen die Grafen von Nas-sau von den Gaugrafen der Königshundred

*) In Weilburg ward Konrad auch begraben, nach Witte-kind's Angabe. (Nach dem cont, Nax. in Fulda.) Es warein altes Stammgut seiner Familie. Da nun KaiserOtto III. Weilburg sein Eigenthum nennt, so schließtWenck (Histor. Abh. I. ZS) daraus, daß Konrad's Familiedamals ausgestorben.

**) Wenck im ersten Stück seiner Abhandlungen und imersten Theil seiner Hessischen Landesgeschichte; Arnold!in seiner Geschichte der Oranicn-Nassauischen Länder (I.l8); Bodmann in den Rheingauischen Alterthümern;Dahl in den Annale» des Vereins für Nassauische Altcr-thumskunde.

'**) Königshundred ist s. v. a. Königsgau. lHundred hatsich im Englischen erhalten.) Hauptort der Königshundredwar Wiesbaden; sie ging von Eppstein bis Walluf. Vgl.Minola's Beitrage. Zweite Aufl. Köln, I8ZZ. S. 74.sJch möchte mich jetzt für eine andre Erklärung undHerleitung des Worts entscheiden. Wir finden in den Ur-kunden fast durchgehends geschrieben Königesundra,nicht Königshundra. Dies Königesundra ist wohl nichtsanders als Königs-Sonderland; gesondertes, vorbchal-tenes königliches Eigenthum. Mag es sich nun mit der

Hennes, Grafen v. Rassau. I. 2