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Mutter, die Gräfin von Arnstein, war mit denHohenstaufen verwandt und sein Geschlechtalso auch durch Bande des Blutes an den großenKaiser geknüpft.
Im März 1152 war Friedrich l. durch ErzbischofArnold von Köln in Aachen gekrönt worden; imApril ist er in Köln und feiert da die Ostern; diebesten seiner Helden sind hier um ihn versammelt:Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen; Albrechtder Bär, Markgraf von Brandenburg; auch jenerberühmte Herzog Wels, dessen Name seit seinenFehden gegen Konrad III. die Losung für alle Geg-ner der deutschen Kaiser geworden. Mit dem Gra-fen Robert von Lurcnburg waren noch viele andreRheinische Grafen zugegen, die Grafen von Jülich,von Berg, von Wied, von Sayn, von Diez u. s. w.Vielleicht zog Graf Robert von hier mit nach demReichstag von Merseburg, zu jenem imposanten Akt,womit sich Friedrich's Negierung ankündigte. Sueno
Robert's Sohn, Arnold, war im I. ilSI beim Begräbnißseiner Großmutter Jutta und bestätigte mit den anderndort anwesenden Descendenten Jutta's eine von ihr derAbtei Klosterrod gemachte Schenkung. OriM. K-rss. ll,17l> Sein Vater war dort nicht anwesend. Aber darfman, mit Wenck und Kremer, daraus den Schluß ziehen,daß er nicht mehr lebte? Die von Günther publicirte Ur-kunde beweist das Gegentheil.
*) Der Mönch von Arnstein sagt, Graf Ludwig sei eincoiissnAuineu» (und nmioissiimis) Herzog Friedrich's vonSchwaben, des Vaters Kaiser Friedrich's, gewesen.Das deutsche Exemplar der Chronik nennt den Kaiser selbst.