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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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72 Allodgut vor Kronberg, 1305. Grabsteine in Eberbach, 1328, 1334.

Am 7. Juni 1305 schenkt der Ritter Walter, mit Zustimmung seinerSöhne: Walters VII (41 F) und Franks VI (46 F), zum Seelgeräth(gerette) seiner (zweiten) Frau Hyldegundis und seiner Vorfahren, demKloster Arnsburg (bei Münzenberg in der Wetterau) Güter zu Seibult(Seibold bei Hanau), die ihm seine Söhne für andere, von ihm beiCronenberg erworbene Allode vertauscht haben. Jene Güter waren derSöhne Erbteil von ihrer Mutter Alheidis, die danach der FamilieSeibold angehört haben mag. Walter VI starb vor 1318; seine Grab-stätte ist unbekannt.

I. 2. Fr a n k o V (32 F)starb ohne Nachkommen.

I. 3. Johann I (38 F)

Seine Frau Hedwig war angeblich eine von Bommersheim.

Am 10. Juli 1316 bezeugt der Burggraf von Starkenburg, Heil-mann : dass der Edelknecht Johann, von Croninberg wider Recht denAbt und das Kloster Eberbach (im Rheingau) angreift und sich weigertdavon abzustehen, ungeachtet ihrer schiedsrichterlichen Verhandlungen.

Zu München, am 25. April 1330, bezeugt König Ludwig der Baier:dass Johann von Chroninberch den Teil von Chroninberch, den er früherzu Lehen getragen, ihm aufgeschrieben (gekündigt) habe. Der Anlasshiezu wird in den damaligen Kämpfen Ludwigs mit dem Papste zu suchensein, bei denen vermutlich Johann I nicht auf des Kaisers Seite stand.

I. 4. D i e t r i c h I (39 F)

Ritter, siegelt 1323 einen Vergleich zwischen dem freien ReichsdorfeSulzbach und dessen ebenso reichsfreier Kolonie Soden. Des letzterenSalzquellen waren uralt bekannt.

Dietrichs Frau soll Katharina von Sachsenhausen gewesen sein;ein berühmtes Geschlecht unter den Reichsministerialen zur kaiserlichenVilla in Frankfurt. Es führte ebenfalls, seit ältester Zeit, den seltenenquadrirten Wappenschild.

Dietrich starb am 26. Januar 1328 : er liegt, als Donator, in derberühmten Cisterzienserabtei Eberbach begraben.

I. 5. Walter Via (39a F)kommt vor, am 13. Juni 1322 und am 7. Januar 1329, als Klosterbruderzu Eberbach. Nach seinem dortigen Grabsteine starb er 1334.