X. Die Eschborne zu Hause, zu Felde, zu Hofe.Ihr Ausgang: 1254.
Ihr Neuerstehen als Kronberge: 1255.
ON den persönlichen Thaten und Leidender Eschhorn-Kronberge bis etwa zum Jahre1300 haben wir keine besondere quellen-mässige Kunde. Sie heben sich nach aussennoch nicht von der Masse der kaiserlichenGefolgschaft ab. Ihr häusliches Leben aufdem engen Flecke des alten BurgstadelsEschborn dürfen wir uns eng und ärm-lich genug vorstellen. Viel Krieg. In denZwischenzeiten: Hofdienst und Jagd. Zu Hause: Verzehrung der Beuteaus dem Walde und aus der kleinen Plünderung (des Plunders) in ge-rechter Fehde. Denn das Recht der Faust war schon durch den „Gottes-frieden" von 1041 für die nicht geschlossene Zeit, etwa 100 Tage imJahre, anerkannt. Barbarossa machte, 1187, die Selbsthülfe unter ge-wissen Formen gesetzlich. Dann wurde sie durch zwiespältige Kaiser-wahlen und durch die schwächliche Reichsgewalt befruchtet und gross-gezogen. Die hieraus dem Haushalte zufliessende gute Gabe wardmit reichlichem sauerm „hunnischen," jedoch durch Honig, Kräuterund Früchte milder gestimmten Weine hinunter gespült. Reit- undWaffenübung; Unterricht der Knaben im „Schirmen"; die kleine spor-teintragende Huben- und Vogt-Gerichtsherrlichkeit; die Anweisung derScharrhufner und Leibeigenen zur Arbeit in Feld und Wald; hie undda ein Turnier, nicht zu oft denn es war gar kostspielig; in den kaltendunklen Wintertagen die Bärenhaut; an häufigen Feiertagen der Kirch-gang; an den Wochentagen einiger häuslicher Krieg unter den Gan-