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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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VII. Beweis der Einheit aus den Siegeln.

A (Siegel oben links)

NTERM 24. Dezember 1254 bestellt,zu Croninberc, Hartmudus (III, 19 K)miles dictus de Croninberc, beimVerkaufe von Grundstücken in Dur-kilwile an das Kloster Troni sancteMariae, für seine noch unmündigeTochter Jutta (II) als Bürgen: „mei-nen Vatersbruder Otto (I, 12 K) vonCroninberc, mich selbst, Franko (IV,26 F) den Sohn meines Vatersbru-ders, und Petrus von Eschborn (I,14 K). Hartmut III vollzieht die Ur-kunde „durch die Bekräftigung mit unserm Siegel von Croninberc."Auf diesem ist der Schild bereits quadrirt, ein in so früher Zeit sel-tenes Vorkommen. Rechts oben und links unten ist das leere, ersteund vierte (rote) Feld damaszirt (als Verzierung); rechts unten undlinks oben, im zweiten und dritten Felde, finden wir drei Reihen so-genannter Eisenhütchen, richtiger: Fehpelz, blau auf Silber. Hartmut III,der dieses Siegel hat anhängen lassen, bezeichnet es als: „sigillum nos-trum de Croninberc." Es ist also das gemeinsame Siegel der, als Aus-steller und Bürgen genannten Familienglieder: Hartmuts III, Ottos I,Frankos IV von Croninberc und des Petrus von Eschborn. Denn dieUmschrift lautet auf die Söhne Hartmuts I (4), also auf die dritte Ge-schlechtsreihe: S(igillum) F(rankonis, II, 10), H(artmudi, II, 41), P(etri,I, 14), O(ttonis, I, 12) FILIORVM HARTMVDI (1,4) IN CRONENBERG.