Widmung und Vorwort.
IX
burgk, Cronberg. Während der mainzer Herrschaft liest man in denAkten fast ständig: „Kronberg;" später waltet abermals das C vor. Ichhabe, dem Wortsinne entsprechend, das K regelmässig angewandt wonicht ein Zitat abweichend schreibt.
Geruhen nun Euere Majestät noch zu gestatten, dass ich am Schlüsse•dieses Vorwortes diejenigen Männer nenne, denen ich für Unterstützungmit sachverständigem Rate und uneigennütziger That während der Durch-führung meiner vierjährigen Arbeit mich ganz besonders verpflichtetfühle. Dabei habe ich zu bezeugen: dass es diesen Männern, wie mirselber, vor allem darum zu thun war, durch ihre Beisteuer zum Ge-lingen des Werkes meiner allerhöchsten Auftraggeberin ein sichtbareswürdiges Zeichen ihrer Huldigung darzubringen.
Vor vielen anderen sind es:
1. der Prälat und Domkapitular Dr. Friedrich Schneider in Mainz;2. Rittmeister d. L. C. Gustav Adolf Leinhaas zu Kronberg; 3. dervormalige hiesige Staatsarchivar Dr. Sauer, jetzt in Düsseldorf; 4. dieBuch- und Kunstdruckerei Philipp von Zabern in Mainz; 5. der Ver-leger des Buches, Herr Buchhändler Heinrich Keller in Frankfurt a. M.
Möge es mir durch solche Unterstützung einigermaassen gelungensein: Euerer Majestät huldreichen Absichten zu entsprechen. Jedenfallshat es meinem Bestreben an Lust, Freude, Teilnahme — an „parthey-ischem Enthusiasmus" — für meine Arbeit, im Sinne des ihr vorge-setzten Mottos, nicht gefehlt, soweit meine siebzig Jahre diesen Schwungnoch gestatteten.
In tiefster Ehrfurcht und unauslöschlicher Dankbarkeit verharreich als
Euerer kaiserlich-königlichen Majestätallergetreuester und alleruntertänigster Diener
Ludwig Freiherr von Ompteda.
WIESBADEN, 21. November 1898.