512 1827.
Major v. Geusau besucht mich fleißig; er ist eben hier, u. da wird viel u.mit großen Antheil von Ew. Exellenz gesprochen! was sich am Ende des Ver-gangenen jahres fröhliches hier zu getragen hat, das wird Ihnen schon bekanntseyn. Daß Pr. Carl von Preußen K. H. sich unserer Familie angeeignet hat,macht uns sehr glückl. Das wird hoffentl. ein recht zufriedenes paar geben, dennwechselseitig scheinen Sie Sich sehr zu lieben.
Mit ausgezeichnetester Hochachtung u. unveränderl. Freundschaft habe ich dieEhre zu verbleiben Ew. Exellenz
ergebenster Freund u. Diener
Weimar im Februar 1827. Carl Aug. H. z. S.
Nach dem eigenhändigen Original im Besitz des K. Premierlieutenants a. D.Herrn H, v. Oppen in Charlottenburg.
207) (1154) 12. September 1577.
Der Gebrüder Friedrich und Wolf v. Oppen auf FredersdorfBericht an den Amtsschösser in Belzig über das Quantum ihres und ihrer Unter-thanen jährlichen Salzconsums.
Vnser fruntlich diensth zuvor, Erbar vnd wolgeachter, besonders gunstigerFreundt. Wir können euch auff den churfurstlichen bcfehl, so Jr vnß zugeschickt, nicht bergen, daß wir von Oppen zu Frederssto rfs XI huffner vndXXXIII kossathen Haben; die Huffner berichten, daß sie vngeuerlich im JarIUI stücken saltz vor Jrer haust haben mußcn vnd die Kossathen ein Jder IIstucken; dasselbige keuffen sie den meisteil teil von den feurleuten zuc Belcz vndwir beiden bruder müssen auch vngefehrlich im Jar in die XXIIII stucken habenvild keuffen auch einst teillß von den furleutten zue Beltz vnd etlich mal lassenwirß selbes zcum saltz Hollen. Dieß wir euch auff cwer schreiben nicht verhalteilwollen vnd seint euch zw dhinen willigt.
Datum frederstorff dornstagk nach marien gebort Im IXXVII Jar.
Fridrich vnd Wulff von Oppen.
Anscheinend von einem der Beiden eigenhändig geschriebenes Original inden Akten, die Höhe der jährlichen Salzeinfuhr in die kursächsischen Staaten be-treffend v. I. 1570—1577 im K. Staatsarchiv zu Magdeburg 8. r. R«p. X. 165Steuer- und Katastersachen 0. 82 I. 318. — Das auf dein Umschlage noch be-findliche Siegel Friedrichs v. Oppen, sehr verdrückt, zeigt den gewöhnlicheil Schildund bei der zwischen 1?—v. () stehenden Helmzier den auf dein Hute sitzendeil, mit3 Straußfedern besteckten anscheinend umgebildeten Halbmond stark hervortretend.
208 (1155) 2. Mai 1K37.
Sprach Cap. 1 V. 14. Gott liebeil, daß Ist die allerschöneste Weisheit.
Symb. Alles nach Gottes Willen.
Dauidt von Oppen uiW.
Kossenbladt den 2. Viani Xnrnz 1637.
Inschrift Davids v. Oppen auf Kossenblat in den, Stanunbuche JoachimGriiilins aus Spandau (in der Rathsbibliothek zu Zittau) p. 99. Vierteljahrs-schrift für Wappen-, Siegel- und Fainilienkunde, herausgegeben von, VereinDeutscher Herold XXIV. p. 196. Vgl. oben S. 9.