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daillonS das Krassowschc iiud Normannschc Wappen auSgc-hauen.
Das Krassowschc Wappen zeigt im längs getheiltenSchilde in der vordem Hälfte einen nach dem rechten Sckil-deöraudc gekehrten, bis znin Stacken ans der Thcilnngsliniehervorragenden gekrönten Sticrkopf, mit einem Skingc in derNase, Die Hintere Hälfte ist quer in 2 ungleiche Felder ge-theilt, das obere größere enthält 9 Kleeblätter, 3. 3 3,Das untere ist leer. Ans dem mit Helindcckcn geziertenHelm stehen zwischen zwei mit der Schneide einwärts gekehr-ten Sickcln, deren Nucken je mit drei Pfauenfedern besteckt,drei Pfauenfedern,
Das Normannsche Wappen zeigt im quer getheiltenSchilde in der obern Hälfte einen rechts sehenden wachsen-den Adler, in der untern Hälfte 3 neben einander stehendeRauten. Ans dem mit Helindcckcn gezierten Helm stehenzwei in ein Andreaskreuz über einander gelegte, mit den brei-ten Enden aufwärts gekehrte Ruder und hinter diesen dreiPfauenfedern.
Die Zuschrift lautet:
Hir rowrt der edel vnd rrnvrstcrHinrich Krassow mit seiner liebenEhfraw Oorotea Hormon.
Die Zeit ist rnrtz, der todt ist snel,
Ein jeder lebe, wie er sterben wocl.
Xinic» 1622.
Daß unter diesen Stein Heinrich Krassow derLange auf Vartznevitz und Panscvitz (Xc>. 31. der
Genealogie) begraben, crgiebt folgende Urkunde (deren Ori-ginal im Haus-Archiv zu Panscvitz vorhanden):
„Nachricht von dem Leichensteiuc, so zur Rappihn, imCbor für den Communicantcn - Stuhl der Herrn vom Adellieget: Es hat zur Vartznevitzc in diesem «ooulo gewöhnetein vom Adel, so unser Rappihnschen Kirchen Beysorger ge-wesen, nahmens Herr Heinrich Krassow, und dessenEhefraw hat geheißen Fr. Dorothea Storni ans. Solchebeide Eheleute liegen unter gedachtem Leichsteine begraben,wie die Ueberschrift des Lcichstcins klärlich bezeuget, und istgeschehen ^»»a 1622.
Es ist auch allemahl diese Vegrebnisse unstreitig alsnach Vartznevitzc und Panscvitze gehörig gehalten worden,nunmehr inS Sieben und Vierzigste Zahr, weilen ich imAmpte und Pastor Hieselbst gewesen bin.
Xiinc» 1633 hat der scl. Herr Ernst Nvrman, soans Cartzitz eine gute Zeit gewohnet hat, 2 Kinder untersolchen Lcichstein setzen lassen, ans Eonecssion des wohlseligenHerrn Christian v. Krassowcn auf Panscvitz undVartzncvitz Erbhcrrn. — Das diesen allem wahrhaftig alsosei, bezeuge ich
Andreas Horn,
Pastor zu Rappihn und dleniui' deslUinixtvi'ii ni^r."Da Andreas Horn 1636 Pastor zn Rappi» ward,'Sso fällt das 17ste Zahr seiner dortigen Amtsführung inSZahr 1696—97.
IS M. Ernst Heinrich Wnckcnrodcrs AlteS und NcucS Rügen.(Stralsund) 1732 -Ito. S. 323.
Ans Siegel-Tafel XIV. sind die Facsimiles der Hand-schrift einiger Mitglieder des Geschlechts mitgetheilt:
o. Die Unterschrift des Hei n rieh Kra sso w (des Langen)auf Varsnevitz und Panscvitz (Xo. 31. der Genealogie).
ft. Die des Tönnies Krassow.
e. Die des Hans Krassow (Xo. 39. und 16. derGenealogie) und b. nach der Urk. Xo. 363. e. nachUrk Xo. 361. 1391.
ck. Die des Christian Krassow (Xo. 56. der Ge-nealogie). Nach einem Briefe von dem faesimilirten Datum,an seinen Schwager Adam Christoph von Holsteinauf Fnrsteuberg.
o. und 1'. Die Unterschriften der Freiherr» Ernst Det-lof und Adam Philipp Krassow (Xo. 71 und 72.der Genealogie), beide ans dem Zahr >763.
K'. Die Unterschrift des Freiherr» C a rl D etl o f Kra s-sow (Xo. 88. der Genealogie) ans dem Zahr 1735.
Gedruckt bei Julius Sand Hop in Stralsund.