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freyen Herrschaft zu verschenken und zn vergeben, als gestat-ten Wir Ihm und Ihnen sich Freyherren von ihren eigenenAdelichcn und Erblichen Gütern zu nennen und zu schrei-bcn, — Svlchcinnach begehren Wir hicinit vor allen I'nix-«aiica», Kaisaren, Königen, Fürsten und Freyen Ständenund allen andern, nach einer jeden Hoheit, Stand undWürde frennd-günstig, allen aber die Uns zu gehorsamenund zn gehorchen verbunden sind, befehlen Wir insgemeinund einen jeden insonderheit, daß sie mchrcrwehntcn Gcnc-ral-Lieutenanr von Krassow, dessen Ehefrau, Ihre echteLeibes- und Brust-Erben und deren Nachkommen für rechteFreyherren erkennen, Ihm »nd Ihnen die Ehre und Würdeerweisen, so diesem Stande zukömmt, dcncnsclben daran keinenEintrag zn thu», noch »nn oder in künsstigcn Zeiten ans einigeArt und Weise zu kränken. Zu Urknnd dessen haben Wirdieses eigenhändig unterschrieben und mit wissentlicher An-hängung Unsers großen Kvnigl, Jnsicgcls bckräfftigc» lassen.So geschehen in Unser Kvnigl, Residenze-Stadt Stockholm,den vicrzckcndcn Tag des MonahtS Jnny im Jahr nachChristi Geburt Ein Tausend Sieben Hundert ein und dreißig,
Friedrich,
I, L, Cedcrkrcutz,Baronbricsf für den General - Lieutenantvon Krassow,
Xo 1800 ilon 10. -Ilnji siliiick,<>Klt i IliirzlcUI,Iii«Ul!>ist>»,>i I t>clic»ttot: <!ito da» «ülcts Intinxlu« tioii«n>>oi» l^inli^ros hlnncl Llrvsi» llilcs« ^i<!claiu>lcnj> voll^<1sl pn lücldsl
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315.
Das Original ist ans drei in einander gelegte Perga-incntbogen geschrieben, die nebst einem sie einschlagenden Bo.gen weißen Papiers, durch ei» dickes ans goldenen und sil-bernen Fäden gcknnppelicS Scbnnr, in einem Pappdeckel, derans der äußern Seite mit hellblauem Sammet, ans der in-nern mit buntem türkischen Papier überzogen, geheftet sindDas große 6^ Zoll im Durchmesser haltende, in rothesWachs abgedruckte Siegel hängt in einer silbernen stark ver-
! goldctcn, aus 2 Hälften bestehenden Kapsel, an der Hcft-scbnnr, die aber unter der Kapsel mehrfach vcrschürzt in2 große, aus goldenen und silbernen Fäden gearbeiteteOuäste anslänft. Dasselbe zeigt das guadrirtc schwedischeReicbswappc», mit der Königl, Krone bedeckt und von 2 ge-krönten Löwen als Schildbaltcrn getragen, und ist mit demvollständigen Hessischen Wappen als Mittclschild belegt.Die Umschrift: IN'idsi'ic'ux 1N>i Zimtin Llrissvi'uin. t»u-t!l»i'»i!ii. Vuuclnlni'ilttl^ils IKsx,
kVo. 4-tg. I73s, zu Slralsund, den 17. August.
Vertrag zwischen dem General-Lieutenant FreihcrrnAdam Philipp von Krassow und demGeneral-Lieutenant Cord Christoph vonSchwerin, Namens seiner Frau, Ulrica geb.Freiin von Krassow, wegen der Ansprüchederselben an die Pansevitzer Güter und derenZubehör nach dem Tode ihres Bruders, desKaiserl. General-Majors, Freiherrn Carl Wil-helm von Krassow.
AuS dem Orig, im Hans-Arch, zu Panseditz,
Knnd und zu wissen sey hieinit; Demnach es dem höch-sten Gott gefallen, den in Jhrv Röhmisch Kavserl, Maytt,Diensten zuletzt gestandenen Herrn General-Major, (Baron)Carl Wilhelm Frey-Herrn von Krassow ans dieserSterblichkeit abzufedern; und dann desselben sul, dntnWien, den 6, Fcbr, c. hinterlassenes Testament zn einund anderen Diffcrentien über desselben Allvdial - Verlasscn-schaft, insonderheit in Absicht ans die von Ihm in der Jn-snl Rügen hinterlassene Lehn-Gühtcr, zwischen dem hochwohl-gcbohrncn Herrn Gcncral-Lientn, Baron Adam Philippvon Krassow, und dem auch hochwohlgeb, Herrn Gene-ral.Licntn. Cord Christoph von Schwerin, im Nah-men seiner Frau Gemahlin, der Hvchwohlgcbohrncn FrauenUlrica von Schwcrincn, gebohrner Frcyin von Kras-sow, Gelegenheit gegeben, dieselbe aber nach der unter Ihnenbefindlichen nahen Bluts - Freundschaft allezeit gcwünschet,über diese Mißhclligkciten sich in gutem Vernehmen zu ver-gleichen, und auseinander zn setzen, Zn welchem Ende unddamit dieser unter Ihnen festgesetzter Zweck so viel besser