nen Löwen hcranff, welcher mit der rechten Klaue eine !ftcihcrrliche Cbrone nnd mit der linken drei schwarzePfeile hält. Das Laubwerk ist von Gold, Silber, anchblaner, rother nnd schwarzer Farbe, und daS Wappenwird von zweien weißen Pferden snppvrtiret. —
Man siebt, die Abweichungen von dem im Jahr 17V7ertheilten Wappen waren geringfügig; deshalb, nnd weilletzteres meist nur von den Nachkommen Adam Philippsnnd von diesem selbst geführt worden, das gleich folgendegräfliche Wappen fast in allen Einzelnheitcn gleichfalls mitdemselben übereinstimmt, ist das im Jahr 1732 ertheilteWappen hier nicht abgebildet worden, ES findet sich imSchwedischen Wappcnbnch unter den freiheitlichen Wappenzu ?k<>. Z!5, abgebildet.
Das dem Grafen Friedrich Heinrich Krassow am 15,Oktober ertheilte gräfliche Wappen ward mit der denganzen Schild bedeckenden gräflichen Krone nnd dem Helmdes Esscn'schcn Geschlechts, der links gekehrte», in der linkenKralle 2 grüne Blätter haltenden Enle vermehrt. Die Be-schreibung lantct nach dem Diplom (kM,):
Das unnmehrige gräfliche Wappen soll in Folgendem be-stehen: nämlich in einem gnadrirten Wappenschilde miteinem, das alle vvnKr a ss o w sehe Geschlechts-Wappendarstellenden, silbern und schwarz gespaltenen Mittel-schilde, in dessen vordere Hälfte ein halber schwarzer Büf-sclskopf mit dem rechten Horn und Kopfrbcil hinein-tritt, ans der linken Hälfte liegt ein goldener Qncrbal,keu nebst achtzehn goldenen Kleeblättern, von denen nennüber und eben so viele, je drei in einer Reihe, unterdem Querbalken erscheinenIn dem ersten blauen Felde des Hanptschildcs befindet sichein aufrecht stehender, die vorder» Pranken von sich strei-kender, rechts gekehrter goldener Löwe, mit roth ansschla-gcndcr Zunge und über sich geworfenem doppeltenSchweif, Ueber dem Löwen schwebt ein goldener sechs-spitziger Stern,
Das zweite goldene Feld enthält kreuzweise gestellt, an ro-then Stangen, zwei Fahnen, von denen die zur rechtenroth, die andere weiß ist, vor denselben befindet sich,letztere ,nm Theil bedeckend, an schwarzen Stange», zweiStandarten, von denen die zur rechten weiß, die zur lin-ken von blauer Farbe ist, beide enden in zwei herab-hängenden Spitzen und habe» goldene Einfassung,
Das dritte goldene Feld zeigt einen rothen, unten breitennach oben verjüngten, dann jedoch wieder stärker wer-denden, mit fünf Zinnen bekränzten Thurm,
Im vierten blauen Felde erscheint ein rechts springendes
silbernes Einhorn,
Auf der den Hanptscbild bedeckenden Grafen-Krone stehendrei blau angelaufene, roth gefütterte, mit goldenenBügeln nnd gleichem Kleinod gezierte Turnier-Helme,von denen der mittlere vorwärts gekehrt ist, die beidenaber seitswärts gegen den mittleren, auf welchem übereiner gräflichen Krone der Hclmschmnck des eidlichen Ge-schlechts von Krassow erscheint, nämlich ein Pfancn-wcdel auf einem goldenen Handgriff zwischen zwei gleich-falls aufrecht stehenden, blau angelaufenen gezacktenSicheln, an goldenen Griffen, jeder derselben nach au-ßen nnd im Kreise mit sechs einzelnen Pfauenfedernbesteckt.
Auf dem rechts gestellten Helm erscheint ans adeliger Kroneeine Enle, gegen die Mitte d-eS Wappens gekehrt, jedochden Kopf vorwärts wendend, in der linken Kralle zweigrüne Blätter haltend.
Ans dem links gestellten, mit einer goldenen schwedischenFreihcrrnkrone bedeckten Helm wächst ein goldener Löwemir roth ansschlagcndcr Zunge und gespaltenem Schweifempor, welcher in der rechten Pranke eine schwedischefreikerrlicbe Krone hoch empor hebt, in der linken dreieiserne schwarz befiederte Pfeile,
Von den Helmdccken sind die des mittelsten silbern undschwarz, diejenigen der beiden andern Helme: rechtssilbern nnd roth, links golden nnd blau.
Das Wappen ruht ans einem Picdestal von weißem Mar-mor, nnd wird von zwei weißen wilden Pferden mitflatternden Mähnen nnd abwärts gewendeten Köpfengehalten.
Genau nach dem im Original des Grafen-Briefes, schönin Farben ausgeführten Wappen, ist die anliegende Abbil-dung desselben gefertigt.
In Betreff der Bcdcntnng des Krassowschcn Stamm-WappcnS ist es schwer, etwas Positives beizubringen nnddie Eonjeetnren haben in der Heraldik ineist so wenig glück-liche Resultate gehabt, daß man sich nur mit einiger Scheuauf das Feld derselben bcgicbt; dennoch bleibt nur dieserAusweg, Es ist oben Seite ö vermuthet worden, daß derZuname des den Krassow stammverwandten Kak mit dem