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Hugo ( ll.) der jüngere, von 1268 an unter diesem Namen neben dem Vater erscheinend, war von1280 an bis 1290 dessen Kollege im Herbstrathe und noch bis 1295 Mitglied der Behörde. "2) tzx über-lebte seinen jüngern Bruder Rudolf; im Jahr 1299 handelt er als Vogt von dessen hinterlassenen minder-jährigen Kindern.'") Er selbst hatte keine Nachkommen; seine Wittwe: „Adelheid, die Hern Hugesseligen Manessen Ewirtin was", überließ am 26. November 131-1 ihr Leibding an Häusern an derKirchgasse, welche ihr verstorbener Mann als Erbe von der Chorhcrrnstift besessen hatte, an den Commcnthurund die Brüder des Ritterhauses Bubikon, die ihr dagegen eine jährliche Leibrente von 10 Pfund Schillingversprachen.'") Unzweifelhaft war dieses Haus das nachmalige Johannitcr- oder Haus zum weißen Kreuzean der untern Kirchgassc'"'), das wir somit als die einstige Wohnung Hugo's (II.) erkennen.
Hugo (II.) muß zwischen 1299 und 1314, wahrscheinlich Ao. 1300'") gestorben sein. Am 26. Januarnennt ihn das Jahrzeitbuch einfach: „Hugo Manesse" (es ist dabei seiner Gattin Adelheid erwähnt) undam 11. Januar (zwischen 1314 und 1323): „Adelheid Wittwe Hugo's Manessen."
Ein Siegel Hugo'S ( II.) ist nicht bekannt.
Rudolf (I.), der jüngere Sohn des alten Hugo, im Jahr 1261 noch minderjährig , erscheint von 1267an als sclbstständig, und in den Jahren 1274— 1278 als Mitglied des jeweiligen Fastenrathes.'") Er mußvor 1299 gestorben sein. Von diesem Jahre an finden wir nur seine Wittwe Guota und Kinder. DasJahrzeitbuch nennt unter dem 1. Mai: „Rudolf Manes Sohn Hugo Manessen des ältern", undam 3. Januar (jedenfalls nach 1311) „Guota, Wittwe Rudolf Manessen im Oberdorf."
Ein Siegel Rudolfs (I.) ist nicht bekannt.
3. Die Kinder Nudolfs ( I ).
Neben der Wittwe Guota von Rudolf ( I.) erscheinen von 1299 an seine beiden Söhne Johannes ( II.)und Hugo (III.) und ihre damals noch minderjährigen Geschwister Rudolf (II.) und Anna; die beidenletztem sind eigenen Rechtens im Jahr 1309.'")
Die ältern Brüder, Johannes (II.) und Hugo ( III.) lebten ersterer bis nach 1311, letzterer bis nach1323, ohne daß wir irgend Bedeutenderes von ihnen wüßten. '") Im Jahrzeitbuch stehen sie unter dem6. März und 26. Dezember: „Johannes Manes" und „Hugo Manes aus ritterlichem Stamme."Das Siegel des erstem, von runder Gestalt, zeigt in aufrecht stehendem dreieckigem Schilde die beiden Ritter;rings die Umschrift: «8. loll 's ölanesssn civis llRurs. » (S. Johannes Manessen, Burgers zu Zürich).Das Siegel Hugo'S (III.) ist dreieckig, zeigt die beiden Ritter und die Umschrift: «8. Ilug. Nunessenjuniv...» (S. H. M. des jüngern); der letzte Zusatz läßt vermuthen, daß dasselbe schon Hugo's (II.)Siegel gewesen sein möchte, dem eigentlicher, als dem Neffen, jener Beiname angehörte.
"0 Viele Urk. in allen Archiven Z.
i") Urk StiftSa. Z. vom 24. April t2gg und 5. August >299.
>") Ungefähr fl. 77'/z heutiger Währung; heutigen Werthes aber ungefähr 465 Gulden.
"5) S. Vögelin d. a. Z. Note ZK.
>299 war Hugo II. Vogt der minderjährigen Kinder feines Bruders Rudolf (l.) (s. Urk. Note 44t); 4300 (2K. Januar)ist er es nicht mehr, sondern ein anderer Verwandter Otto M. (f. Urk. V. Oert. GeschichtSfrd. Zkom. III. psg. 447.)Urk. Staats«. Stadta. Spitala. Z. Scheuchzcr Ilipl. kolv.
'") Urk. von >299 und >300. s. Note 44l u. >44. — Urk. vom 24. August >309. Staats«. Z. (Anna Maneß ist GattinnHch. Schilpsers).
'">) Urk von Ao. >305. 430k. 43t>. >3>4. 432Z im Staatsa. u. Stifts«. Z.