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Chronik der Familie Vogtherr
Entstehung
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gelichtet, so daß unsere Iamilie unmittelbar vor der Reformationszeitnur in einer einzigen Linie vertreten ivar.

Ein Sohn des Eberhard Vogtherr ivar

2, Georg vogtberr.

Auch er trat in die Sußtapsen seines Vaters und wurde einIvundarzt. Geboren ist er um das Jahr 1ZZ2. Dieser Georg Vogtherrmag es sein, welcher zuerst die Geschichte des Verkaufs von lvunsiedeldurch seinen Großvater und dessen Brüder aufzeichnete, um dieselbefür seine Nachkommen der Vergessenheit zu entreißen, wahrscheinlichvon ihm stammt die auf dem Stammbaum von 16Z1 enthaltene Notiz:

„Die Z Brüder Eberhard, »Heinrich und Ludewich von voigts-bcrg haben ^.imo 1Z21, dieweil sie der Ninder viel hatten und sie nichthaben halten können, ihre Burg zu lvunsiedl verkaufst an SridrichenBurggrafen zu Nürimberch um VXX Schock Prager lNünz. hernachhaben sie ihre Ninder zu Artzten unnd lNahlern verliehen."

Nach diesen: Georg Vogtherr hat sein Enkel Nonrad Vogtherrseinen zweiten Sohn Georg genannt, wie er seinen ersten Sohn nachseinem Vater Burkhard nannte, indem er, dem Gebrauche des IB.Jahrhunderts folgend, seine beiden ältesten Söhne mit dem Vornamendes Vaters und Großvaters benannte. Erst in höherein Alter ver-mählte sich Georg Vogtherr und hatte einen Sohn,

3. Burkhard vogtberr.

Derselbe ist im Jahre 1416 geboren, wurde bald zur lvaise underlernte wie sein Vater und Großvater das Gewerbe eines Schnitt-und Wundarztes. Als solcher wirkte er in dein bereits besprochenenbei Schwäbisch »Hall gelegenen Bühlerthann. Auch als Augenarztwar Burkhard Vogtherr thätig und entdeckte wahrscheinlich einwichtiges »Heilmittel für Augenkrankheiten, das sich als Geheimmittelin seiner Iamilie vererbte und durch welches seine Nachkommen später,wie wir sehen werden, so große Erfolge in der »Heilkunst erzielten.Nur ein einziger Sohn von Burkhard Vogtherr ist uns bekannt,nämlich