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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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^rtofta, Rosendal, Kiögc und Altlök, ferner werden unter seinen Be-sitzungen Uggerup und Ellingen genannt. Wie seine Söhne Chri-stian und Rutgcr diese Guter getheilt haben, weiß ich nicht genau.Christian besaß Widschiöflc und, nachdem der Bruder ihm seine Hälftegegen Lanckcn o. ji. vertauscht, ganz Ortöfta. Er vererbte wenig-stens Widschiöflc ans seinen ältesten Sohn, den Frcihcrrn Kicfl Chri-stoph, der dort wohnte und sich eifrig mit Landwirthschaft und Ver-besserung seiner Güter beschäftigte. Sein Sohn, der Graf ChristianBk., hat das alte schöne Schloß mit den zugehörigen Gütern verkauft.— Der Oberst Nutger Bk. besaß und bewohnte bis an sein Ende dasGnt Tästorp, wahrscheinlich von ihm erkauft. Von den vom Vater er-erbten Gütern hinterließ er Kiöge und Ellingen, die von seinem SohneChristian Adolph seinen Schwägern, den Baronen Bennct undWrangcl, überlassen wurden (vergl. die Stammtafel im Anhang I.).

In „Kong Frederik den andern Krönikc samlct ved Pedcr Han-son Nesen. Kiöbcnhavn 168l). f. wird 32 erzählt, wie das Ge-schlecht der Barnckow mit dem der Normann gestritten, ans wessenGrund die Stadt Reval (in Esthland) eigentlich erbaut sei. Mirscheint diese Anführung, wenn auch nicht ans Erfindung, doch min-destens auf Mißverständnisse zu beruhen; eben so wie eine handschrift-liche Note, in einem von mir eingesehenen Eremplar des ge-nannten Buchs nach der die Ralikcs, Bohlen und Sums gleichfallsTheilnchmcr des obcngedachtcn Streits waren. — In Uan.tili'ulxwi tlinAinc« I-ivouiav «aciav et civile«. kl ancol'ui tiet I-ip«iav ^»n<, 171l) wird zum Jahre 12W erzählt, wie BischofAlbert von Riga Daniel Bannerow und Konrad von Meiendorp mit denSchlössern Lcnewcrdcn und Ukcskola (ZU'knI) belehnt haben. Obirgend eine Nachricht von dem gewiß gar nicht zu den Barnckowsin Beziehung stehenden Banncrow'S obige Angabe mit weiterer Aus-führung veranlaßt, oder ob wirklich eine besondere Linie des Ge-schlechts in Esthland ansässig gewesen, vermag ich nicht anzugeben.Von den oben genannten Familien läßt sich allein von den Ralikcsnachweisen, daß sie in Esthland begütert gewesen. Unter vielen an-dern csthländischen Vasallen wurden 1318 zu Kolding Hinke, Flo-