von Mcklcnbnrg, als er König von Schweden ward, dorthin, undwird I3»k ') in dessen Gefolge urkundlich genannt. Ob er iden-tisch mit Raven, der wie Heinrich »nd Ulrich Barnekow 1375 denLandfrieden König Albrechts unterschrieb, muß dahin stehen
Reimer v, Barnekow wird noch 13li2 am Hofe des HerzogsAlbrecht von Mcklcnbnrg genannt "). Er wohnte schon 1318 zuKarin, Sein Lcichcnstein liegt in der Kirche zu Ruhn in Mcklcnbnrgvor dem Altare, In der Mitte dcS Steins steht eine Frau, linksein geharnischter Ritter, beide mit gefalteten Händen ans der Brust,ungefähr in Lebensgröße dargestellt. Beide haben tief um dieHüften einen breiten Gürtel aus großen quadratischen Gliedern, vorndurch ein rundes Schloß zusammen gehalten. Zu ihren Häuptensteht in der Mitte des Steins ein Helm, zu ihren Füßen darunterein Schild, mit einem nach unten gekehrten Fluge, überwelchem 2 Stierhörner stehen, an dem noch Stirne undOhren sitzen. In den ^ Ecken sind die vier symbolischen Zeichender Evangelisten ausgehalten. Die Umschrift lautet:
Anno domini in" ccc" lxx ipso die Gordi>ani Mit rc^ma-rus barnccow et anno post > Mit uxor czus marga-reta. oratc pro cis.
Neben diesem Steine liegt ein anderer ungefähr von derselbenGröße mit denselben Darstellungen, Die Umschrift lautet:
Anno domini in" ccc" Ixxxx Mit rcxmajrus dorne-
cow. anno domini m" ccc" I lxxx odiit (anna?) uxorczus ^).
1) Lagcbring III. 125. Nibelius §. 4. Ueber beide siehe unten den Ab-schnitt Litteratur.
2) Mir ist nur die allgemeine Angabe in O. Dalins Gesch. des ReichsSchweden II. 430 u. 33. zur Hand.
3) ^Vostgiliulon IV. 985. Lisch a. a. O. 144.
4) Jahresberichte des Vereins für mcckienb. Geschichte :c. III. >60 — Kl.Die Abkürzungen der Inschriften auf den Grabsteinen sind aufgelöst. Das obenbeschriebene Wappen ist das, wie es scheint, in älterer Zeit ausschließlich vonden B. in Mecklenburg geführte. Es stimmt genau mit dem in Wvst>>I>aIvn'I'oin. Ill, 'I'-eb. VI. abgebildeten Siegel des Joh. Barnccow v. I. 1340 unddem Siegel des Ritter Raven Barnekow v. I. 1339 an einer Urk. des Stral-snndcr Stadt-Archivs. Was es mit dem in >Vo«tg,I>uIen IV. XVIll. lVo. 9.abgebildeten Siegel des Albert Barnekow, angeblich aus dem I. 1270, welchesein ans den Hinterfüßen stehendes rechts bin springendes Thier (? Fuchs) zeigt,