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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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den '), A!S dann die Zahlung dennoch ausblieb, erfolgte die Er-cvmmunication des Offizials und aller seiner Bürgen durch den Erz-bischof Magnns von Lnnd, Erst nach wcitlänftigcn Verhandlungenscheint dieselbe, so wie der dagegen eingeleitete Rechtsstreit durch Ucber-cinknnft beseitigt zu sein ^).

Im ersten Viertel des löten Jahrhunderts vergrößerte BischofPeter von NoeSkild die bischöfl, Güter auf Rügen um ein Ansehn-liches. Dienstags in den Paschen (Ostern) 1410 versetzte ihm derRitter Pridbcrn von Putbusch für 4000 lüb. Mark Pfennige „alledc rcchtichcit, dc ick koffte in der graueschop vnd garden vnd gudcretho Strcge van frowen Enfcmicn grcninnen tho Nowgardcn, vndccrer snster, frowe Elsebc, junge her Hcnninges dvchtcr, mit aller rcch-tichcit vndc thobehorunge, alse ackcr, wische — mit allem Hern recht."— Er gestattete dem Bischof — „in tho losende vndc tho sick thokopcndc wcß dc junge her Henning vndc bischop Woldcmar darahnverfettet hcbbcn vnd ick nha, sindt ick dat hcbbc hat" und behielt sichnur die ewige Wicdcrlösung vor. Herzog Wartislaf von Pommernbestätigte diesen Kauf nicht nur 1411 „in aller hilligcn hochtidesdagc," sondern schenkte dem Bischöfe, Freitags vor Pfingsten 1413,„dat deck, dat wy hcbbcn an der mholen tho dem Goltzcn," das vonden neu erworbenen Gütern eingeschlossen war. Es waren dies:Strenge, Dalkcvitzc, Schmacht, Cradisse, Tribtze, Bultze, Hagen, Cir-kow, die Holzungen ans den Hägcncr Bergen, Brncscke und dieProra ^), und das Patronat der Cirkowcr Kirche und der Capellc zuStrenge. — Die Grafschaft ward wie die übrigen bischöfl. Güter ansRügen fortan von den bischöfl. Offiziellen verwaltet, die ans denselbenfließenden Einnahmen jedoch besonders berechnet. So heißt es indem

1) Seine Bürgen waren „IlenninKus clo Ivalent, Oarxlausllarnelcorv INI-Iii.cs, Niioolaus diuin senior, et Ilenrieus ctc Imnlcen, tilius ürtmari— lVi-colilus et Ilinrieus dieti <tc Hocke, nee »on !?ite^Iia»»s 8issorv et Hart-inannns cte 8egebocke — dinino senior cke cktasinunckia, Kerlaeus tginaeb-tesliogen, ^Vntonius cke IZuAa et llerinanniis >to »lasniuinlia.^

2) Die Original-Urk., denen obige Data entnommen, befinden sich imKönigl. Geheimen Arch. zu Copenhagcn. Sie sind mit Ausnahme des Reversesvom I. I .ZtZü im Urkunden-Buche der von mir bearbeiteten Gesch. des Geschl.von Krassow abgedruckt.

3) Den Antheil des Ritters Pridbern v. Pntbus an die Mühle und denAalfang Goltzcn verkaufte dieser erst 1424 dem Bischöfe Johann.