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Die aus u. und U. berechneten Werthe von — weichen für einzelne Stationen, so
11 c /
besonders für die Beobachtungen im Freien in Hollerath und Kurwien und für dieBeobachtungen im Walde in Friedrichsrode, Carlsberg und Sonnenberg wesentlich voneinander ab und können daher vorläufig nur als angenäherte Resultate angesehenwerden.
Die verschiedenen Bodenformationen, in welchen auf den einzelnen Stationen dieBeobachtungen gemacht wurden, sind in der folgenden Tafel kurz charakterisirt:
Station
Bodenformation
Friedrichsrode .
Kalkboden mit sehwacher Humusschicht
Hollerath . . .
Grauwackehoden
Carlsberg . . .
frischer lehmiger Sandboden auf Quadersandstein
Hagenau . . .
frischer humushaltiger Diluvialsand mit Thonunterlage
Melkerei . . .
Verwitterungsprodukt von grobkörnigem, feldspathreichem Granit
Neumath . . .
tiefgründiger, frischer, zur unteren Muschelkalkformation gehöriger Boden
Fritzen....
frischer, humoser, lehmiger, zur Diluvialformation gehöriger Sandboden
Hadersleben . .
frischer Lehmboden mit Mergeluntergrund
Kurwien . . .
Diluvialsandboden
Schoo ....
brauner Sandboden mit Untergrund von Lehm
Sonnenberg . .
Granitboden, der im Walde mit einer schwachen Humusschicht und auf freiem
Felde mit einer 10 cm starken humosen und 20 cm starken lehmhaltigenGranitschicht bedeckt ist
Lahnhof . . .
Grauwackeboden.
Zum Schluss sollen des Vergleichs wegen noch einige Werthe für angegeben
werden, welche der oben mehrfach erwähnten Arbeit von Wild über die Bodentempe-raturen etc. entnommen sind, in welcher sich auf Seite 54 und flgde. die Beobachtungenüber Erdbodentemperaturen zusammengestellt finden.
Beobachtungen von Forbes (1837 — 1842) in 3, 6, 12 und 24 Pariser Fuss Tiefe1) im Trapptuff des Calton Hill bei Edinburg; 2) im homogenen Sandlager desExperimental - Garden und 3) im dichten Kohlensandstein zu Craigleith, berechnetnach der Bessel'schen Formel und bezogen auf die Einheiten cm und Zeitminute
in Trapp in Sand in Sandstein
— = 0,4733 0,5228 1,386c
Beobachtungen von F. E. Neumann (1836 — 39) im botanischen Garten zu Königs-berg in 0,25; 1,33; 3,75; 6,33; 7,50 und 24 preuss. Fuss Tiefe. Der Boden istdiluvial, oben aufgefüllt, 15,7 m über dem Meere
— = 0,589.c
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