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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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177
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Die aus u. und U. berechneten Werthe von weichen für einzelne Stationen, so

11 c /

besonders für die Beobachtungen im Freien in Hollerath und Kurwien und für dieBeobachtungen im Walde in Friedrichsrode, Carlsberg und Sonnenberg wesentlich voneinander ab und können daher vorläufig nur als angenäherte Resultate angesehenwerden.

Die verschiedenen Bodenformationen, in welchen auf den einzelnen Stationen dieBeobachtungen gemacht wurden, sind in der folgenden Tafel kurz charakterisirt:

Station

Bodenformation

Friedrichsrode .

Kalkboden mit sehwacher Humusschicht

Hollerath . . .

Grauwackehoden

Carlsberg . . .

frischer lehmiger Sandboden auf Quadersandstein

Hagenau . . .

frischer humushaltiger Diluvialsand mit Thonunterlage

Melkerei . . .

Verwitterungsprodukt von grobkörnigem, feldspathreichem Granit

Neumath . . .

tiefgründiger, frischer, zur unteren Muschelkalkformation gehöriger Boden

Fritzen....

frischer, humoser, lehmiger, zur Diluvialformation gehöriger Sandboden

Hadersleben . .

frischer Lehmboden mit Mergeluntergrund

Kurwien . . .

Diluvialsandboden

Schoo ....

brauner Sandboden mit Untergrund von Lehm

Sonnenberg . .

Granitboden, der im Walde mit einer schwachen Humusschicht und auf freiem

Felde mit einer 10 cm starken humosen und 20 cm starken lehmhaltigenGranitschicht bedeckt ist

Lahnhof . . .

Grauwackeboden.

Zum Schluss sollen des Vergleichs wegen noch einige Werthe für angegeben

werden, welche der oben mehrfach erwähnten Arbeit von Wild über die Bodentempe-raturen etc. entnommen sind, in welcher sich auf Seite 54 und flgde. die Beobachtungenüber Erdbodentemperaturen zusammengestellt finden.

Beobachtungen von Forbes (1837 1842) in 3, 6, 12 und 24 Pariser Fuss Tiefe1) im Trapptuff des Calton Hill bei Edinburg; 2) im homogenen Sandlager desExperimental - Garden und 3) im dichten Kohlensandstein zu Craigleith, berechnetnach der Bessel'schen Formel und bezogen auf die Einheiten cm und Zeitminute

in Trapp in Sand in Sandstein

= 0,4733 0,5228 1,386c

Beobachtungen von F. E. Neumann (1836 39) im botanischen Garten zu Königs-berg in 0,25; 1,33; 3,75; 6,33; 7,50 und 24 preuss. Fuss Tiefe. Der Boden istdiluvial, oben aufgefüllt, 15,7 m über dem Meere

= 0,589.c

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