Druckschrift 
Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

163

aus den Werthen von U 1für die Tie fe von 0,15 0,30 m: im Freien = 0,3309 und im AValde = 0,2080

0,30-0,60 m: -|f = 0,5243 = 0,4877

0,15-0,60 m: \ = 0,4443 = 0,3520.

Stellt man die für erhaltenen Resultate zusammen, so findet man für die

C. '

Beobachtungen im Freien:

aus den Ampli

tu d e nMittel

aus den Verzöge

r u n g e nMittel

Gesammt-mittel

von 0,15 bis 0,30m Tiefe - =

7 7 c

0,30 0,60 ± = 0,15 0,60 | =

0,28060,41410,3377

0,27340,42770,3643

0,27700,42090,3510

0,37280,59880,5048

0,33090,52430,4443

0,35180,56160,4745

0,31440,49120,4127

Aus diesen Zahlen ersieht man, dass in den oberen Erdschichten mit wachsender

' c

Tiefe zunimmt und dass, wenn man die aus den Verzögerungen erhaltenen Resultate

als die ungenaueren fortlässt, -y einen Durchschnittswerth von 0,3510 erhält, der einer

Mitteltemperatur von 17,7° C. entspricht.

Die aus den Beobachtungen im Walde abgeleiteten Resultate stimmen wenigergut mit einander überein, denn für diese erhält man:

aus d

e n Amplituden

aus den Verzögerungen

Gesammt»

Mittel

Mittel

mittel

von 0,15 bis 0,30m Tiefe =

c

0,4623

0,4432

0,4528

0,1863

0,2080

0,1972

0,3250

0,30 0,60 | =

0,2426

0,2519

0,2473

0,4109

0,4877

0,4493

0,3483

0,15 0,60 4 =

0,3263

0,2989

0,3126

0,3045

0,3520

0,3283

0,3105

Auffallend ist es, dass hier die aus den Amplituden abgeleiteten Werthe von

mit wachsender Tiefe eine Abnahme und die aus den Verzögerungen gefundenen Wertheeine Zunahme zeigen, eine Unregelmässigkeit, aus welcher bereits Wild 1 ) den Schlusszieht, dass in den obersten Bodenschichten eine Reihe von der Theorie nicht berück-

') L. c. p. 28.

21*