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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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Band I. Säugetliiere 1. Aufl. 1872, 2. Aufl. 1876.

Band II. Yögel 1. Aufl. 1873, 2. Aufl. 1880.

Band III. Insecten 1874 bis 1875.

1878. Unsere Spechte.

1880. Unsere Mäuse.

Wilhelm Schütze, geb. am 11. Juni 1840 zu Berlin, verliess 1859 die Real-schule I. Ordnung zu Perleberg mit dem Zeugnisse der Keife, widmete sich anfangsder Pharmazie, studirte von Ostern 1864 bis Herbst 1866 auf den polytechnischenSchulen in Zürich und Carlsruhe und auf der Universität Göttingen Chemie, trat Herbst1866 als Assistent des Professors der Chemie bei der Forstakademie Eberswalde ein,wurde 1871 daselbst zum Dirigenten der bodenkundlich-chemischen Abtheilung des forst-lichen Versuchwesens ernannt und mit dem Unterrichte in der Bodenkunde beauftragt.Seine literarische Thätigkeit ist in einer Keihe von Abhandlungen bodenkundlicherund chemischer Art in Danckelmanns Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen niedergelegt.

Das mathematische Lehrfeld hat von 1830 bis 1873 ausschliesslich

Friedrich Wilhelm Schneider') bei der Forstakademie bebaut. Derselbeentstammte einem alten Forst- und Waidmanns-Geschlechte, wurde als ältester Sohndes Oberförsters Schneider am 12. Februar 1801 in dem Forsthause zu Rothensee beiMagdeburg geboren, verliess 1817 das Pädagogium zu Giessen mit dem Reifezeugnissefür die Universität, wurde 1817/18 durch Carl Heyer in Darmstadt und Babenhausenin die Lehre des Forst- und Jagdwesens eingeführt, studirte von Ostern 1819 bis Herbst

1820 an der Universität Berlin Naturwissenschaften und Staatswissenschaften, trat daselbst

1821 mit Pfeil in Verbindung und widmete sich dem Studium der Mathematik, ertlieiltevon 1825 bis 1830 als Privatdocent mathematischen Unterricht an der ForstakademieBerlin, wurde mittelst Kab.-Ordre vom 27. März 1830 zum Lehrer der mathematischenWissenschaften an der Forstakademie Neustadt-Eberswalde und nach Ablegung derFeldmesser-Prüfung durch Kab.-Ordre vom 3. Juli 1831 zum Professor der Mathematikernannt. In dieser Eigenschaft verblieb er bis zu seiner im Herbst 1873 unter Verleihungdes Charakters als Geh. Regierungsrath erfolgten Versetzung in den Ruhestand. Am4. November 1879 schlössen sich seine müden Augen zum ewigen Frieden. Er ruhtauf dem Friedhof von Eberswalde.

Aus seiner literarischen Thätigkeit sind hervorgegangen:

1824. Die Lehre von den Kegelschnitten.

1825. Anweisung zum Gebrauche eines logarithmischen Rechenstabes.

1839. Taschenbuch der Maass- und Gewichtskunde.

') S. dessen Lebensbeschreibung in Danckelmann Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen.XI. Band S. 37 t.