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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN BRIEFEN LI. LH 389

wird. Er ist aber vor 1350 geschrieben, denn im Anfang dieses Jahreswar des HvN Mutter bereits todt (LIV, 11). Prcger Vorarb. 106 datiertden Brief ins Jahr 1349, "wenn er nicht noch dem Jahre 1348 angehört.Mit Beziehung auf die Anm. zu ß7ff. ist für ihn anzusetzen: um Sexa-gesima 1348 ("24 Februar) oder 1349 (15 Februar). Die Gründe, ausdenen Jundt Amis 52. 39 vmsern Brief Ende August 1346 datiert, sindtheils willkürlich und daher nicht beweisend, thcils falsch.

3 Pregcr Vorarb. 106 mag Hecht haben,' wenn er für den neuenAufenthaltsort im elsässischen Sulz die Erklärung in des HvN Bekannt-schaft mit jenem Ritter von Pfaffenheim findet, aus dessen Geschlecht inder Anm. zu XLV, 8/. um diese Zeit swei Kleriker in Sulz nachgewiesensind. Erwähnt sei noch, dass im Jahre 1349 (9 März) ein Rudolfuarector ecclesiae in Sulz war (Trouillat 3, 792). Auch der Gottesfreundsoll nach Merswin Beziehungen zu Sulz gehabt haben, d. h. also mög-licherweise Merswin selbst unterhielt solche, NvB 35. 292. Über Sulzist noch zu vgl. Eictionnairc topogra/phigue du Dep. du Haut-Bhin parGStoffel, Paris 1868, 181/. — Clcsz Versuch einer — Gesch. von Wür-iemberg 2, 2, 582 (lachte bei unserer Stelle iirthümlich an Suis am Neckar.

4 in behüttigkeit der sinne vgl. LXV, 15.

14/. an der sinnlichen gleichait an den harmonischen äusserenLebensverhältnissen. Sein Wolbefinden, meint HvN, habe nicht aus-schliesslich auf innerer Befriedigung beruht; auch der äussere Erfolgseiner Wirksamkeit sagte ihm zu.

25/. aller ergetzunge ein — nit enhab keine einzige Zerstreuung.

40 voranhin wird wol zusammen den Begriff 'vorher (d. h. ehe wirsterben, während unseres Lebens) geben.

45 an zanet vgl. Myst. 1, 95, 13 di tßvele — zanneten in anealse di hunde und alse di wolfe. Auch Seusc spricht von anzennendenFeinden, Schriften 1, 388. Vgl. noch Birlingers Alemannia 7, 169.

53 unszer lieben briorin Elsbcth Schcpach vgl. 66 und Anm. zu I, 40.

54/ Heinrichs Mutter und die Frickin (vgl. Anm. zu LI, 98 und zuII, 22) haben ihn also auch nach Sulz begleitet.

56/. beziehen sieh auf Margarethas Offenbarungen.

61 Die hier genannte Anna wird man besser nicht identificierenicedcr mit der 'auserwählten Gottesfreundin, einer heiligen Person diesesNamens, die Seuse (Schriften ed. Denifle 1, 92. 168) nennt, noch miteiner ebenda 1, 65. 150 begegnenden 'edlen, heiligen Jungfrau auf einerBurg' Namens Anna. Vgl. Schmidt Thcol. Studien und Kritiken 1843,857 n., der unseru Brief irrig ums Jahr 1339 ansetzt.

62/ Kristina (Ebner) von Engeltal (64/) wurde auch XXVI, 21genannt.

63 Über Irmcl von Hohcnart vgl. Anm. zu LI, 89.

65 Kursor vgl. Anm. zu XXV, 33/