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2 (1853) L - Z
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Grafen v. Kleist. S. 446 448.

S. 446. Z. 5 v. o. isl nach: Volkmarsdorf hinzuzusetzen: dieFideicommiss-Giiler Hirschslein und Wuhnitz im Kreisamte Meissen, mitwelchen Gittern Rogislav Adolph Leopold Graf Kleist vom Loss (s. S.448, Z. 19 v. o.) 1853 beliehen worden ist.

S. 448. Z. 13 v. u.: Eduahd Graf v. Kleist auf Zützen isl21. März 1852 gestorben, und Graf Heinrich Leopold (Z. 9 v. u.) isljetzt Majoralsherr.

Grafen v. Knypliausen (Illnhausen und Knypliausen).

(Von dem Herrn Carl Wilhelm Georg Grafen zu Knypliausen Excel-lenz etc., hochgeneigt eingesendete Fassung des die gräfliche Familiebetreuenden Artikels in Bd. I. S. 450 453).

Reformtrt. ijamtooer.

Besitz: die Herrlicbkeiien I.ützburg lind Jeunelt; die Rittergüter Visquard, Grimersum-Osterburg und Westerburg, Arl, Ilerrnbehr etc. etc. in Ostfriesland; der FreihofNienhagen im Fiirslenthum Lüneburg.

Wappen und Beschreibung desselben siehe Bd. I. S. 450.

Alte oslfriesländische Dynasten-Familie, welche allein noch von denallen ostfriesischen Häuptlings-Familien übrig ist. Die Slammgiiler desGeschlechts gehörten zu den Landen Oslringen und Wangerland imjetzigen Grossherzogthum Oldenburg. Der Häuptling Popko Inen hesassschon die Herrschaft Innhausen, und sein Urenkel Folefl' erhielt durchVermächtniss auch die Herrschaft Knypliausen. Von diesem gingen beideHerrschaften auf seinen Sohn Tido, gest. 1566 und vermählt mit EvaGräfin v. Benneberg, über, gegen welchen sich ein wichtiger Trocessvor dem Reichskammer-Gerichtl zu Spcier erhob. Fräulein Maria v. Jever,Erblochler des Häuptlings Edo Wymken v. Jever, behauptete nämlich,dass die Herrschaft Knypliausen dem Foleff nicht hätte vermacht werdendürfen, da der Testator sie ihrem Vater widerrechtlich entzogen habe.Bald nach erhobener Klage starb die Klägerin unvermähll, doch hattesie ihre Ansprüche einem nahen Verwandten, dem Grafen v. Oldenburg,Johann XV., vermacht. Der endliche Ausgang des Rechtsstreits war,dass nach fast 100 Jahren Knypliausen und Innhausen, welche letztereHerrschaft nie streitig war, durch Vergleich an die Grafen v. Oldenburgkam. Von diesem Geschlechte gelangten beide Herrschaften an denGrafen v. Aldenburg, natürlichen Sohn des Grafen Anton Günther v. Ol-denburg, und durch die Erblochler des letzten Grafen v. Aldenburg andie Grafen v. BenLink, in deren Familie sich wieder ein noch unent-schiedener Rechtsstreit über ihren Besitz entsponnen hat.

Tido zu Innhausen und Knypliausen hinlerhess zwei Söhne: Icound Wilhelm, welche vom Kaiser Rudolph II. 1588 in den Reichs-freiherrenstand erhoben wurden. Ico, gest. 1604, verm. mit Orianav. Ellern oder d'Autel, hinlerhess einen Sohn, Philipp Wilhelm, welchermil dem Grafen Anton Günther v. Oldenburg den erwähnten Vergleich

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