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2 (1853) L - Z
Entstehung
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ZUSÄTZE.

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mit Ella, einer Tochter Folkmcr Beningas, vermählte. Von dessen Kin-dern erbte Keno, als der jüngste, nach friesischem Herkommen, dieväterlichen Güter, welche er wieder dem jüngsten seiner, mit Frouwa,einer Tochter lliccos, des Häuptlings von Werdum, Budfortseher Linie,erzeugten Kinder, Snelger, hinterlicss. Nur Nesserland gah er seinerTochter Etta, welche an Mainhard v. Sparenherg verheiralhet war.Snelger verkaufte 1595 seine Besitzungen der Stadl Emden, und da erund seine Brüder kinderlos starken, hörte in Friesland der Name Ilowerdaauf. Dagegen pflanzte ihn Egiier , ein älterer Bruder Kenos, in Wcst-phalen fort. Durch seine Gemahlin, Eweler Granwerth, besass er näm-lich das Gut Schwege im Niederstift Münster. Von Johann v. Dincklage,dem Droslen von Kloppenhurg, gewaltsam vertrieben, wodurch ein lang-jähriger Process wegen Landfriedensbruch entstand, erwarb er von demGrafen v. Calenberg die Burg Holtersburg hei Warburg. Er war dereinzige dieser Linie, welcher sich einen Häuptling v. Up und Wolthusennannte. Bei Lebzeiten seines Sohnes, Friedrich , zerstörte der 30jährigeKrieg die Holtersburg. Da auch 1632 Warburg, wohin Letzterer, gleichdem übrigen Adel der Umgegend, sich geflüchtet halle, von den Hesseneingenommen und niedergebrannt wurde, verlor er alle seine Habe.Sein Sohn Johann besass eben so wenig die Mittel, die Burg in Holters-burg wieder aufzubauen, die seitdem gänzlich verfiel, so dass kaum ihreehemalige Lage kenntlich ist. Die dazu gehörigen Ländereien bliebenzum grossen Theil in dem Besitz der Familie bis Ende des vorigenJahrhunderts, wo sie Ignatz, der erste Graf v. Koverden, verschenkte(das friesische Ilowerda wurde später in Howerd geändert, wogegendas Grafen-Diplom Koverden schreibt). Johann, welcher, wie erwähnt,in Warburg wohnen bleiben mussle, woselbst er Bürgermeister wurde,legte durch seine Vermählung mit Anna, der Tochter Johanns Weddig,des Burggrafen von Warburg, den Grund zum neuen Emporkommenseiner Nachkommen. Diese Anna Weddig war nämlich vorher an Bern-hard Pleging, einen warburgschen Rathsherrn, verheiralhet, aus welcherEhe ein Sohn, Johann Adrian, der um Schlesien hochverdiente Ober-amtscanzler, entspross, welcher vom Kaiser Carl VI. unter dem Namenv. Plencken in den Freiherrenstand erhoben worden war, und sein nichtunbeträchtliches Vermögen den Kindern seines Stiefbruders, JohannFriedrich Howerd, 1711 in der Diemel ertrunken, hinlerliess. VonLetzterem übernahm der älteste Sohn, der Oberamtsralh Johann JosephHowerd, die Güter, und erlangte für sich und seinen Neffen, JohannPhilipp, unter dem Namen Howerd - Plencken, 13. Juli 1721 den höh-mischen Ritterstand. Beide starben kinderlos und einzige Erbin wurdedaher die Schwester des Johann Philipp, Christine, welche sich mitihrem Vetter, Ignatz Howerd, einem Sohn Bernhards und Bruderssohndes oben genannten Johann Joseph, vermählte, und dadurch der Familiedie Güter erhielt. Um dieselben aber für die Folge zu sichern, stifteteChristine ein Majorat zunächst für die Grafen v. Koverden der Ge-mahl derselben war nämlich am 15. Oct. 1786 unter dem NamenHoverden-Plencken in den Grafensland erhoben worden, nach deren