Druckschrift 
2 (1853) L - Z
Entstehung
Seite
706
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URAPEN V. ZEDLITZ-TRUTSCHLER.

Auguste Gräfin vom Loss, geb. 16. Nov. 1769, venu. 6. Hai 1791, gest.im üec, 1835: Graf Carl Adolph Sigmund , geb. 5. Juni 1792, gest.im Febr. 1846, verm. 5. Juli 1820 mit Jobanna Mathilde Gräfin vom Loss,geb. 5. Juli 1804, gest. im August 1852. Die lebende Tochter desGrafen Gottlob Sigismund ist: Gräfin Luise Helene Auguste, geb. 10. Oct.1797, verm. 20. Nov. 1817 mit dem k. preuss. Rittmeister und Landes-Aeltesten Carl v. Mutius auf Börnchen und Albrechtsdorf.

Grafen v. Zedlitz-Trütschler.

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Besitz: in Schlesien die Fideicommiss-Herrsehaft Schwentnig; die Rittergüter Frauenliainund Rungendorf; das Fideicommiss-Gul Peliikau; das Rittergui Romberg und dieHerrschaft Pomsdorf.

Friedrich Nicolaus Freiherr v. Zedlitz und Wilkau (s. die Grafenv. Zedlitz-Leipe), Kammerherr des Königs Friedrich II. von Preussen,wurde von Letzterem 10. April 1764 in den Grafenstand erhoben.Die Schwester desselben, Wittwe des in der Schlacht bei Reuthen 1757gebliebenen kursächs. Generals der Cavallerie Grafen v. Nostitz, haltesich in zweiter Ehe mit Julius Ferdinand v. Trütschler, kursächs. Ober-Stallmeister, General der Cavallerie, Herrn auf Falkenstein, Mühlberg

Wappen: quadrirter Schild; 1 lind 4 in Roth eine unten spitzige, odertriangelförmige, silberne Schnalle mit zerbrochenem Dorn (Stammwappen der LinieZedlitz-WilkauI. 2 und 3 in Gold ein schrägrechter, schwarzer Balken (Trütschler).Ueber dem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächsteine vorwärtssehende, schwarzbekleidete Jungfrau, welche anstatt der Arme goldene,ausgebreitete Flügel trägt, empor. Der rechte Flügel ist mit einem schräglinken,der linke mit einem schrägrechten, schwarzen Balken belegt (triitschlerscher Helm);der mittlere Helm trägt einen goldenbewehrten, auf der Brust mit einem goldenenKleemonde belegten, schwarzen Adler, und der linke einen offenen, mit Blutstropfenbesprengten, silbernen Adlersflug (Helm des Stammwappens). Die Decken sindrechts schwarz und golden, links roth und silbern, und den Schild halten zweivorwärtssehende, geharnischte Männer, welche mit der freien Hand eine Hellebardeauf den Boden stemmen.