GRAFEN V. WURMBRAND.
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pfalilweise getheillen Adlersflug; der mittlere den Lindwurm des Mittelscliildes (Helmdes Stammwappens), und der linke eine einwärtsgewendete, aber vorwärtssehende,gekrönte, silberne Katze. (Der rechte und der linke Helm sind die zebingerscltenHelme.) Die Decken des rechten und linken Helmes sind rotli und silbern, diedes mittleren schwarz und silbern. Die Devise ist: „Ich mein's." — Nach Bart-schens Wappen ist Feld 1 und 4 im zebingersclten Schilde einfach von Iluth undSilber viermal in die Länge getheilt.
Eins der ällesten eingeborenen Rittergeschlechter des HerzogthumsSteiermark, welches von den uralten Herren von Wurmberg stammt,deren Stammhaus, im jelzigen Marburger Kreise, schon im 13. Jahr-hundert zerstört worden ist. Ottomar Herr zu Wurmberg, welcher um1130 lebte und das Schloss Stuppach in Niederösterreich besass, haltezwei Söhne, Conrad und Leopold . Conrads Nachkommenschaft erloschum 1300 und das Schloss Wurmberg kam später an die Grafenv. Alterns. Leopold erbaute in Niederösterreich das Schloss Wurntbrand,welches jetzt ein aller llurgslall hei Krumbach ist, und nannte sichnach demselben Herr v. Wurmbrand. Ein Nachkomme desselben, Lorenzv. Wurmbrand zu Stuppach, vermählte sich 1400 mit Catharina, Tochterdes Truchsessen Friedrich v. Emerberg, wodurch später, 1578, dasOberst-Erbläiid-Kilchenmeister-Amt des Herzogthums Steiermark an denzweitflh Urenkel, Matthias , und an das Geschlecht kam. Matthias,dessen Vater, Melchior , vom Kaiser Maximilian I. 9. Juli 1518 in denReichsfreiherrenstand erhohen worden war, erhielt durch Vermählungmit Sibylla v. Zebinger die Herrschaft Reitenau in Steiermark und dasWappen der Familie Zebinger (v. Meiling, III. S. 775 nach BartschensWappenbuche), und zwei Söhne desselben, Ehrenreicii und Rudolph,stifteten zwei Hauptlinien. Ehrenreich gründete die österreichischeoder ältere Hauptlinie. Der Sohn desselben, Johann Ehrenreich , er-hielt mit seinen Vellern, Georg Andreas und Wolf Friedrich , aus dersteiermärkischen Linie, vom Kaiser Leopold I. 3. Oct. 1682 den erb-ländischen Grafenstand, und Johann Ehrenreichs Enkel, der Sohn JohannEustachis, Johann Wilhelm , der als Genealoge nicht nur für sein Haus,sondern auch für andere Familien so thälige Graf v. Wurmbrand, wurdemit zwei Brüdern vom Kaiser Leopold I. 31. Aug. 1701 in den Reiehs-grafenstand erhoben. Graf Johann Wilhelm wurde später, 24. Mai 1726,als Personalist zu Silz und Stimme in das fränkische Reichsgrafen-collegium aufgenommen. In Folge dieser Verhältnisse meldete Oester-reich 1829 das Haupt der älteren österreichischen Hauptlinie als zumPrädicat: Erlaucht geeignet bei der deutschen Bundesversammlung an.Das Majorat dieser Linie besteht aus den Fideicommiss-HerrschaftenSchwarzau, SLeyersberg und Stütelberg. — Rudolph (s . oben), gest.1625, stiftete die steiermärkische oder jüngere Haupllinie. Durchzwei Enkel desselben, Georg Andreas und Wolf Friedrich , welche vomKaiser Leopold I. 3. Oct. 1682 in den Grafensland erhoben wurden,schied sich diese Hauptlinie in zwei-Speciallinien: Georg Andreas grün-dete die ältere Speciallinie zu Neuhaus, und Wolf Friedrich diejüngere zu Reitenau. Letztere theilte sich durch die Sühne desStifters, Franz Carl und Leopold Sigmund , von Neuem in zwei Zweige,
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