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GRAFEN V. WRBNA U. FREUDENTHAI..
firafpn v. Wrbna u. Freiideiithal.
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Besitz: in Böhmen Hie Altodinl-iierrschaiien Horzowilz lind Gillelz triil fieii CiÜei'ri Bezdielilz,Komorow und Waldeck; in Mähren die Herrscbnflon Nolleschau und Rimnitz elc.
Wappen: im binnen Schilde ein goldener Querbalken, über welchemsowohl, als unter demselben jedesmal drei goldene Lilien neben einander stehen.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, der eine goldene Säule trägt, durchwelche ein schräglinks in die Höhe gekehrter, goldener Pfeil hindurch geht. HieHelmdecken sind golden und blau. — Auf neueren Abbildungen steht der Helmauf einer Grafenkrone, der Pfeil durchbohrt die Säule schrägrechls, und den Schildhalten zwei einwärtssehende, goldene Greife.
Sehr alles Riller- und Grafengeschlecht, welches in sicheren Ur-kunden zuerst im 13. Jahrhunderl in Schlesien erscheint. Stephanusde Wirhenaw und mehrere seines Slamnies stifteten 1226 das Klosterzu unserer lieben Frauen „im Walde" zu Schweidnitz. Nach älterenSchriftstellern ist der Ahnherr der Familie Werhoslaus Graf v. Wrbna,welcher um S95 im Ileere des Kaisers Arnulph kämpfte, und in altenBriefen sollen Zemoil 913 und Boleslaus 957 als Grafen v. Würbenund als Zeugen vorkommen. -—- Das älteste Stammhaus der Familie inSchlesien war Würben hei Schweidnitz, welches die Familie seihst demKloster Grüssau schenkte. Später besass das Geschlecht die HerrschaftFreudenthal oder Brunlali und seit 1439 die Herrschaft Ilullschin(Litschine), beide im Troppauschen. Dass die Familie Wrbna zeilig inPolen begütert war, steht i'esL, doch folgt daraus nicht, dass dieselbeaus Polen nach Schlesien gekommen sei. Zu Schloss Reissen (Rydzinjin Schlesien blühte Jahrhunderte lang ein Hauptzweig des grossen pol-nischen Hauses Lelie, die Grafen Werbno-llydzinski, welche mit derFamilie Wrbna ein Wappen führten. — Später kam aus Schlesien dasGeschlecht nach Mähren und namentlich nach Böhmen. — NachdemJahrhunderte lang die Grafenwürde in der Familie nicht mehr vererbtworden war, wurde J ohann S tephan Graf v. Würben und Frcudenthal,Freiherr zu Ilullschin, des Fürstenthums Troppau Landeshauptmann, mitseinem Sohne, W enzel , k. k. Geh. Rathe, vom Kaiser Ferdinand Iii.16. April 1642 in den Reichsgrafensland erhohen oder, nach den