GRAFEN V. WRAT1SLAW.
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k. bayer. Hauptnimin im Tngenicurcorps — und Graf F riedrich UlyssesLeonard, geb. 7. Juni 1807, k. k. Major in d. A., verm. 7. Sepl. 1835mit Caroline v. Jenuli, geb. 20. April 1809, gest. 7. April 1841. DerSohn desselben, neben einer Tochter, ist Graf O swald , geb. 26. März 1S41.
Grafen v. Wratislaw.
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Besitz: in Böhmen die Fideucoiumiss-IIeiTscpäflen Kost unaRakow; die Ailodial-HerrschartMilitschowes; die Herrschaft Woililz mit den Gütern .latiowilz und Olbramöwilz unddie Güter Chotieschau und Billiowitz; die Allodial-Herrschafl Wossow mit dem GuteWscheradilz; die Herrschaft Kalladey etc.
Wappen: Schild der Länge nach von Roth und Schwarz getheilt, ohnellild. Auf dem Schilde sieht ein mit einer fiinfspitzigen, goldenen Zinkenkronegekrönter Helm, welcher zwei Biiffclshörner trägt, von denen das rechte schwarz,das linke rollt ist. Anstatt der Hehndecken unigiebtHelm und Schild ein schwarzer,rothgefütterter Wappenmantel. Wie beschrieben, findet sich dieses Wappen in denSupplementen zu Siehmachers Wappenbuche (VI, 13) In Tyrofis Neuem adeligenWappenwerke (II, -37) ist der Schild oval, und wie angeführt, getheilt und tingirt.Derselbe wird von einem schwarzen Wappenmantel mit rothen Fransen und Futter,und oben mit der gräflichen Krone bedeckt, umgeben. - Die Angaben des Wappen-buchs der durchlauchtigen Welt (IV, 458) weichen sehr ab. Der Schild ist vonSilber und Roth der Länge nach getheilt, der Helm mit einem silbernen Wulstemit rollten, fliegenden „Zindelbinden" bedeckt, und derselbe trägt einen geschlos-senen, die Sachsen linkskehrenden Adlersflug, dessen vorderer Fliigel rollt, derhintere schwarz ist. Die Helmdecken sind roth und schwarz.
Eins der ältesten, angesehensten und weitverzweigten böhmischenGrafenhäuser, welches nach der Deductio genealogica familiae S. Ii. G.Gomitum Wratislau de Mitrowitz ex Scriplor. Hohem, vom Herzog Wra-tislaw IL, welcher 1086 König in Böhmen wurde, stammt. Das Nähereüber diese Abslammung findet sich in dieser Schrift und ist aus der-selben von Hühner, Gauhe und Anderen mitgelheilt worden, daher leichtzugänglich. Zdencko Wratislau blieb mit dem Konig Pretislaus Otlocarund dem Kerne des höhmischen Adels 1278 auf dem Marchfeld in