GRAFEN V. UIBERACIvFR.
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Grafen v. Uiberacker.
Üatl)olifd). ©cjlcrrctd) unö Öoymi.
Besitz: ilie Ritlorgütcr Klebing, Günlering, Eggersdorf, Siegliarlstcin und Pfregau.
Wappen : quadrirter Schild mit Mittelschild. Im rothen, unten abgerun-deten Mittelschilde ein blauer, unten abgekürzter und zugerundeter Pfahl (Stamm-wappen). 1 und 4 in Schwarz zwei goldene, halbe Räder, mit den Felgen sogegen einander gekehrt, dass ein Rad unten gegen die rechte, das andere obengegen die linke Seite zu steht (wahrscheinlich die Herrschaft Sieghartstein); 2 und3 ebenfalls in Schwarz ein aus dem linken Seitenrande nach rechts hervorragender,im Ellbogen eingebogener, nackter Arm, welcher in der geballten Faust einen ausder Hand wenig hervorragenden Schlägel, oder eine abgekürzte Keule, nach einerreichsheroldamtlichen Zeichnung einen Stein, hält. Ueber der Grafenkrutie erhebensich drei gekrönte Helme. Her rechte trägt einen, die Sachsen einwärtskehrenden,mit den zwei halben Rädern des 1. und 4. Feldes belegten schwarzen Adlersflügel;der mittlere eine hohe, rotlie, spitzige Säule, welche oben über einander mit zweigoldenen Knöpfen besetzt und mit einem Busche von schwarzen Hahnenfedern, dreikleine in der Mille, fünf grössere zu jeder Seite, besteckt ist (Helm des Stamm-wappens), und auf dem linken Helm steht der Arm des 2. und 3. Feldes aufrechtgestellt und mit dem Schlägel in der auswärtsgekehrten Hand, Die Helmdeckensind golden und schwarz.
Alles, ursprünglich bayerisches, aus dem Innviertel stammendes Ge-schlecht, welches sich aus Bayern nach dem Erzsliflc Salzburg wendete.Erhardt focht 1257 in der Fehde, welche zwischen dem ErzbischofPhilipp von Salzburg und dem Domcapilel entstand, 1394 und 1418wurde Ilartreid zum lebenslänglichen Pfleger von All- und Lichlenthannerwählt, und letztere Würde erhielt 1462 Virgil Herr zu Sieghartstein,mit welchem bei Bucelini, der denselben um das Jahr 1490 angiebt,die ordentliche Stammreihe beginnt, für sich und seine Nachkommenerblich. Schon der Sohn Virgils, Hans Wolffhardt , welcher 1530 denErzbischof von Salzburg auf den Reichstag nach Augsburg begleitete,wird als Freiherr v. Siegbartslein aufgeführt, während v. Lang denFreiherrenstand erst vom Jahre 1669 angiebt. Von Hans W.olffliardtstammte Johann Sebastian , erzbischöfl. salzburgscher Kammerralh, dessenSohn, Abraham , die väterlichen Würden erhielt und einen Sohn, Wolf