Druckschrift 
2 (1853) L - Z
Entstehung
Seite
587
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Wappen: Schild dreimal der Länge nach und zweimal quergetheilt , 12-feldrig. 1 in Roth zwei goldene, schräg sich kreuzende, mit den ßärten obenauswärtsgekehrte Schlüssel, in jedem Winkel hegleitet von einem goldenen Herzen;2 in Gold fünf (2, I, 21 griine Blätter; 3 in Silber ein kleiner, rother Schild, miteinem R belegt, und an jeder äusseren Seite, so wie unten, von einem Kleeblattean dreifachem Stiele hegleitet. 4 in Grün unter einem silbernen Schildeshaupte,in welchem quer neben einander drei schwarze, rechtssehende Adler stehen, einesilberne, vierblätterige Rose; 5 in Silber auf grünem Roden eine griinbelaubteEiche, an deren Stamm zu jeder Seite ein schwarzer Hund aufspringt und ausderen Gipfel ein rechtssehender Widder aufwächst; 6 von Gold und Schwarz spitzen-weise quergetheilt; 7 quadrirt: a und d in Roth drei (2 und 1) silberne Kugeln,b und c in Silber ein rothes Kreuz; 8 von Gold und Schwarz spitzenweisc querge-theilt und unten mit drei quer nebeneinander stehenden silbernen Krügen; 9 und 10zusammen der Länge nach und quer von Silber und Gold mit gewechselten Tinc-turen gelheilt mit zwei gegen einander gekehrten, von Gold und Silber mit gewecb»selten Tincturen quergetheilten Greifen, von denen der in Feld 9 in der linkenKlaue ein Schwert, der in Feld 10 in der rechten Klaue eine rothe Rose an grün-,blättrigem Stiele hält; 11 in Silber ein rothes, das ganze Feld überziehendes Kreuz,welches oben und unten mit einer, in der Mitte neben einander mit drei goldenenMünzen belegt ist, und 12 in Rlau ein goldenes Andreaskreuz, welches oben undunten und rechts und links von einer goldenen Münze begleitet ist. Den Schilddeckt eine alte Königskrone, und denselben halten zwei einwärtssehende, goldeneGreife. So giebt das Wappenbuch der österr. Monarchie (VIII. 14) das Wappen,welches in Abbildungen selten vorkommen mag, und Lackabdrücke von älterenRetschaften stimmen damit überein. Die Angaben des Geneal. Taschenbuchs dergräll. Häuser (1349, (197), deren Quelle nicht aufzufinden war, weichen nicht nursehr hinsichtlich der Tincturen ab, sondern ergeben auch andere Verschiedenheiten.Feld 3 zeigt in Silber nur einen kleinen, goldenen Schild; 4 ist quergetheilt: obenin Gold die drei Adler, unten in Silber eine blaue Rose; 5 in Gold ein grüner,belaubter Eichbaum, an dessen Stamm zu jeder Seite ein Fuchs aufspringt; (1 inSilber drei rollte, aufsteigende Spitzen; 7 quadrirt: a und d in Blau drei silberneMünzen, b und c in Gold ein rothes Kreuz; 8 in Gold drei silberne Krügequer neben einander, 9 in Gold ein rother Greif; 10 in Roth ein silbernes mit