GRAFEN V. I). TRENCK.
Grafen v. d. Trenck.
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Besitz: die Gross-Scharlacker Majorats-Güter in Oslpreussen.
Wappen : quadrirter Schild mit Mittclschild, beide mit goldener Einfassung.Im schwarzen Mittelschild eine nach linksgestellte, silberne Taube. 1 und 4 inRoth der vorwärtsgekehrte Kopf eines goldengcbörnten Stiers; 2 und 3 in Blauzwei neben einanderslehende, 6eckige, goldene Sterne. (Das Stammwappen zeigtim Schilde und auf dem Helme in Roth den Kopf eines goldenen Stieres und überdem Kopfe schweben neben einander zwei goldene Sterne.) Ueber der Grafenkroneerheben sich drei gekrönte Helme. Ueber dem rechten Helme schweben die zweiSterne des 2. und 3. Feldes; der mittlere trägt einen, die Sachsen recbtskebrenden,schwarzen Adlersflügel, welcher mit der Taube des Mittelschildes belegt ist, undüber dem linken Helme schwebt der Stierkopf des 1. und 4. Feldes. Die Helm-decken sind rechts blau und golden, links roth und silbern.
Altes, ursprünglich fränkisches, schon im 13. und 14. Jahrhundertvorkommendes Geschlecht, welches mit dem deutschen Orden nachPreussen kam und vom Herzog Alhrccht von Preussen 25. Oct. 1533mit den scharlacker Gütern im Amte Lahiau, so wie vom KurfürstenFriedrich Wilhelm I. von Brandenburg 5. April 1652 mit dem GuteGoldbach belehnt wurde und auch mehrere andere Gtiter erwarb. JobannAlbrecht war 1655 Hofgerichts-Präsident zu Königsberg, und ChristianAlbrecht kurbrandenb. RiLtmeister. Von Letzterem stammten zwei Söbne,von denen der ältere, Friedrich Eiirenreich , gest. 14. Mai 1740, k.preuss. General-Major und Vater mehrerer Söhne, der nächste Stamm-vater der preussischen v. d. Trenck wurde. Durch den zweiten Sohndesselben, Jobann Heinrich, welcher zur katholischen Kirche übertrat,die Herrschaft Preslorat in Slavonien erwarb, und 1742 als k. k. Oberstund Commandant der Festung Leulscha starb, bildete sich in Oesterreicheine Nebenlinie, welche aber schon wieder mit des Stifters Sohne, demhinreichend bekannten Franz Freiherrn v. d. Trenck, k. k. Panduren-Obersten, geb. 1. Jan. 1711, gest. auf dem Spielberge in Brünn, 4. Oct.1749 erlosch. Der ältere Sohn Christian Ehrenreichs, Friedrich Wilhelm,
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