GRAFEN V. ROTHKIRCH D. PANTHEN.
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Grafen v. Rothkirch u. Panthen.
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Besitz; die Güter Beslwin, Chuchel, Podhorzilz lind Ilojeschin in Böhmen.
Wappen: im goldenen Schilde drei ( 2 und 1) linksgewendete, gekrönte,schwarze Adlersköpfe mit Hälsen. Die Schnäbel sind golden und die Zungen aus-geschlagen. Ueber der Grafenkrone erhebt sich ein gekrönter Helm, welcher denKopf und Hals eines linkssehenden, gekrönten, schwarzen Adlers trägt. Die Helm-decken sind schwarz und golden. — Die nur Lackabdrücken oft vorkommendeStellung der Adlersköpfe nach rechts entspricht älteren Annahmen nicht.
Uralles schlesischcs Rillergeschlechl, dessen Ursprung Mehrere vonden Grafen v. Tauer, Herzogen von Meran, welche von den longohar-dischen Königen abstammen sollen, herleiten. Die Familie erscheint inden ältesten sehlcsischen Urkunden unter dem Namen: Ecclesia ruflaund, der Sage nach, sollen 1242 in der Tartarenschlacht hei Liegnitz34 Rothkirche auf der Wahlstatt geblieben sein, so dass von dem ganzenGeschlechte nur ein männlicher, damals noch in der Wiege liegenderSprosse erhalten wurde, welcher später das Geschlecht fortpflanzte undder Ahnherr einer nachher immer sehr zahlreich gewesenen Familiewurde. Als ältestes Stammhaus kommt Rolhkirch im Liegnitzschen vor,und eben so ist Tanthenau (Panthen) ein alles Resilzthum der Familie.Reide stehen noch jetzt der Familie zu und von beiden verbreitetensieh mehrere Häuser und Linien, namentlich Wolfsdorf, Schwenkfeld,Säbnitz, Sproetlichen, Brauua, Cranz, Prausehnitz, Jeschkendorf, Heiners-dorf, Talbendorf und Christelwitz. Ausser diesen Stammgütern erwarbdas Geschlecht noch eine grosse Menge anderer Güter, zu welchen inneuerer Zeit noch viele gekommen sind. Zahlreiche Glieder des Geschlechtsgelangten früher und in neuerer Zeit zu hohem Ruhme und zu hobenEhrenstellen und Herren von Rolhkirch, so wie Freiherren dieses Namensgehören noch jetzt zu dem vornehmsten preussischen Adel.
Aus dem Hause Panthen — aus welchem der herz, württemb.Geh. Rath v. Rolhkirch mit Bewilligung des Königs Friedrich II. vonPreussen 14. März 1757 Namen und Wappen des freiherrlichen Hausesv. Trac.li zu dem seinigen fügte — blieb ein Theil der Linie, nach Ab-tretung Schlesiens, in Oesterreich, und von den Nachkommen desselben