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2 (1853) L - Z
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GRAFEN V. REGMBERG U. ROTIIENLÖWEN.

1163 Marschall des Herzoglhums Schwaben, Irill, so weil Urkundenreichen, als Stammvater der Familie auf, und Ollo v. Ilechherg, welcherum das Jahr 1189 lebte, der Sohn desselben, Hartwig, und der des Letz-teren, Otto, werden in Urkunden Uomvoigle von Regensburg genannt.Von Ulrichs Söhnen waren Ratbod und Ulrich Rischül'e zu Speyer, SeyfriedRischof zu Augsburg, und Ilildebrand folgte im Marschallamte. Die Söhnedes Letzteren besassen schon 1227 die Burg Hohenstaufen, und dasGeschlechL führte vormals im Panner das bohenstaufensche Wappen.Im 13. Jahrhundert hatte sieh die Familie durch Hildebrands Söhne inzwei Hauptlinien getheilt, in die Linie: Rechherg auf den Bergen und indie Linie: Rechberg unter den Bergen. Letztere erlosch schon 1413,erstere zerfiel in vier Unterlinien. Von diesen ist Hohenrechberg 1685,Staufeneck 1599, Douzdorf 1732 erloschen, und nur Weissenslein besiehtund besitzt den liest eines im 1 5. Jahrhundert gestifteten Fidcieoinmisses.Diese Angabe, dass die genannten vier Unterlinien zur Linie der Rech-berge auf den Bergen gehören, findet sich hei Gast und Anderen, währendKliiber dieselben von den Rechbergen unter den Bergen ableitet.

Der Freiherrenstand kam durch C onrad v . Rechberg, gest. 1592,in die Familie. Im Anfange des 17. Jahrhunderts nahm dieselbe dieReichsgrafenwürde der Vorällern wieder auf, die durch Diplomeim 17. Jahrhundert den ausgestorbenen Linien erneuert, oder ver-liehen wurde, trat aber später in den Reichsfreiherrenstand wiederzurück. Das erste Diplom erhielt vom Kaiser Rudolph IL 29. Sept.1609 W olf C onrad . Derselbe erhielt 1613 als Personalist die Auf-nahme in das schwäbische Grafencollegium: die Güter waren also reichs-ritterschafllich. Das zweite Diplom gelangte vom Kaiser Ferdinand IL20. Juli 1626 an C aspar B ernhard , welcher seine bei der ReichsriUer-schaft immalriculirlen Herrschaften Illeraichheim 1026 und Hohenrechberg1638 zu unmittelbaren Reichsherrschaften erheben liess und dadurchKreisstandschafl bei dem schwäbischen Reichskrcise erwirkte. Als erjedoch die Herrschaften dem reichsritlerschafllichen Steuernexus zu ent-ziehen und dieselben mit Kreislasten zu belegen suchte, entschied derReichshofrath für Fortdauer des Nexus mit der Reichsritierschaft, undRechberg erschien seitdem auf Kreistagen nicht mehr. Caspar Bernhardwar auch als Personalist in das schwäbische Grafencollegium aufgenommenworden, doch erlosch diese persönliche Rcichsslandschafl mit seinemSohne, Johann, welcher 1676 ohne männliche Erben starb. Durch dieVermählung der Tochter desselben kam Illeraichheim an den Grafenv. Limburg-Styrum, Hohenrechberg aber an des Vaters Bruder, denFronherrn Johann Wilhelm. Das dritte Diplom liess Kaiser Leopold I.28. Jan. 1699 an F ranz A lbert ausfertigen, welcher durch dasselbeermächtigt wurde, sich Rechherg und Rothenlöwen zu schreiben. Diejetzigen, aus der Linie Weissenslein stammenden Grafen v. Rechbergerhielten als Freiherren, nachdem die Herrschaft Rechberg 1810 unterwürltembergische Staatshoheit gekommen, vom König Friedrich I. vonWürttemberg 1. Nov. 1810 die Grafenwürde in der Person M aximilianE manuels und wurden IS 15 jenen fürstlichen und gräflichen Besitzern