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2 (1853) L - Z
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GRAFEN PRKRENDOW V. PRZEBENDOWSKT.

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sehen etc. Von Peters Nachkommen war Bernhard Prazma v. Rilkauund auf Belowcy 1539 Landrichter des Fürstenthums Troppau, undJohann Bernhard , oberster Landrichter der Fürstenthilmer Oppeln undBatibor, wurde vom Kaiser Leopold I. 1670 in den Reichsgrafenstanderhoben. In der ersten lliilfle des IS. Jahrhunderts waren besonderszwei Brüder, wie Einige angeben, bekannt: Franz Wilhelm Grafv. Praschma, Freiherr zu Billtau und Herr zu Friedeck, lt. lt. Kämmerer,Landes-Hauptmann des Fürstenihums Wohlan, und zuletzt lt. lt. Geh.Rath, gest. 1731, und Graf Johann Ferdinand, lt. lt. Kämmerer undLandrechls-Beisitzer, welchen Gauhe als Sohn des Grafen Franz Wilhelmaufführt.

Die jetzigen hier aufzuzählenden Glieder der Familie stammen vondem Grafen Johann Carl Nepomük , geh. 23. Sept. 1756, gest. 15. März1822, k. k. Kämmerer, Herrn auf Falkenberg und Tillowilz etc., verm.mit Marianne Gräfin v. Zierotin, geb. 22. April 1761, gest. 6. Nov.1793. Der Sohn aus dieser Ehe ist:

FRIEDRICH Graf v. Praschma, Freiherr von Bilkau und Herr vonFalkenberg, geb. 30. Dec. 1786, k. preuss. Major a. D., vermählt16. Mai 1820 mit Johanna Hedwig Gräfin v. Schaffgotsch, geb. 16. Sept.1797. Aus dieser Ehe stammt, neben sechs Schwestern, Graf FriedrichWilhelm Franz Nicolaus Ernst Leopold Carl Johann Nepomuk Lazarus,geb. 20. März 1833.

Grafen Prebendow v. Przebemlowski.

,Ctatl)olifd). jjrcufjcu.

Besitz: liie Rittergüter Liscbnitz und Zeel)Iii]; das Rillergut Schiibbili cle. in Westprcusscn.

Wappen: in Gold ein aurrechtstehender und reclilsseltender Marder(Stammwappen), über welchem eine Krone schwebt, und welcher mit beiden Vorder-pfoten einen Reichsapfel hält und gleichsam darreicht (Vermehrung des Wappenshei Erhebung der Familie in den Grafenstuud). Den Schild deckt eine Grafenkrone,aus welcher der Marder des Schildes mit dem Reichsapfel in den Pfoten aufwächst.Den Schild halten zwei vorwärtssehende geharnischte Männer, deren Helme mitdrei goldenen Straussenfedern besetzt sind, und welche mit der freien Hand eineTurnierlanze halten.