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2 (1853) L - Z
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GP.AFEN V. PLETTENBERG-LENHAUSEN.

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Grafen v. Plettenberg-Lenhausen.

ilntljolifd).

Besitz: das Gericht Lenhausen und das Gericht Hovestadt in der Provinz Weslphalen.

Wappen: Schild von Gold und Ulau in die Länge getlicilt, ohne Bild.A uf der Grafenkrone Irheht sich ein gekrönter Helm, auf welchem zwei Slrausseu-federn sielten, von denen die rechle blau, die linke golden ist. Hie Hclmdeckcnsind golden und blau. Wie beschrieben, giebt v. Steinen das PlettenbergscheWappen an, und v. Meding legt dieser Bescbreibung den meisten Glauben bei.v. Itnhof theilt den Schild von Blau und Gold und tingirt die Federn, wie obenangegeben. Im Miinslerschen Stiftskalender ist der Schild von Gold und Blaugelheilt, und auf dem Helme die rechte Straussenfeder golden, die linke blau. DasWappen buch der durchlauchtigen Welt (II, 331 theilt den Schild der Länge nachvon Blau und Gold und tingirt auf dem Helme die rechte Feder golden, dielinke blau.

Uralte, westphälische Familie, deren Stammhaus das StädtchenPlettenberg in der Grafschaft Mark in Weslphalen ist, welches schonim 13. Jahrhundert in chier Fehde mit den Grafen v. d. Mark verlorenging. Ritler des Geschlechts kommen 1042 und 1209 auf den Tur-nieren zu Halle und Worms vor. Schon früh verzweigte sich das Ge-schlechl in mehrere Linien, von welchen die eine, die kurländische,welche bisweilen als die ältere Linie aufgeführt wird, längst erloschenist. Dieselbe wurde durch Walter, den berühmten Hehrmeister desdeutschen Ordens in Lief- und Kurland von 1495 1535 gegründet,welchen Kaiser Carl V. 1527 zum Reichsfiirsten mit Sitz und Stimmein der Reichsversamnilting erhob. Die deutsche Linie, welche Einigeals jüngere, Andere als die Stammlinie geben und Lenhausen nennen,erhielt nach der Milte des 17. Jahrhunderts, durch vier Ernennungenvon 1661, 1668, 1689 und 1698, den Freiherrenstand und (heiltesich 1712 mit zwei Söhnen des Freiherrn Johann Adolph v . Plettenberg-Lenhausen , mit Febuinand und Bebnhabd Wilhelm , in zwei UnterTinien,in die Nordkirch sehe und Lenhausen sehe.

Die Nordkirchschc Linie stiftete Ferdinand, gel). 1690, gest. 1737.Derselbe erbte von des Vaters Bruder, Friedrich Christian, Fürstbischofzu Münster, das Nordkirchsche Fideicommiss, erkaufte 1722 die Herr-schaft Eys und bald darauf auch die Grafschaft Willem, wurde 1724II. 14